Ertrag 2012

Aus Wattopedia
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Wattolümpiade 2012 spielt 14.500 Euro für die gute Sache ein

Brunsbüttel - Noch einmal galt es am Montag für den Wattikan, nach einer anstrengenden Woche am Deich die letzten Kräfte zu mobilisieren, um den Soesmenhusener Elbdeich wieder in seinen Ursprungszustand zurückzuversetzen. Am späten Abend war dann schließlich die Zeit gekommen für den Kassensturz, der zeigen sollte, ob sich denn die Mühen der zahlreichen Ehrenamtler auch in diesem Jahr gelohnt haben.


Die Mühen haben sich gelohnt: Insgesamt 14.500 Euro sind bei der Wattolümpiade sowie dem Warm-up-Fest am Vortag an Eintrittseinnahmen sowie Spenden für die gute Sache zusammengekommen. “Gerade im Hinblick darauf, dass es bei der Eröffnung der Spiele noch geregnet hatte, ein toller Erfolg”, sagt Michael Behrendt, Vorsitzender des Wattolümpiade-Vereins. Dass Petrus am Nachmittag dann ein Einsehen hatte und wieder etwas Sonne spendete, rettete wohl den Erfolg der Veranstaltung. Behrendt: “Schön, dass sich dann doch noch so viele aufgemacht haben.” Insgesamt 2500 Besucher und Teilnehmer säumten schließlich den Deich.


Zu verdanken ist die abermals stattliche Benefizsumme aber nicht nur den zahlenden Besuchern der Veranstaltung, sondern auch den Teams, die durch eigene Spenden ihren Beitrag für die gute Sache geleistet haben, freut sich Wattkampfleiter Oliver Kumbartzky. Mit den Benefizerträgen finanziert der Wattolümpiade-Verein unter anderem zwei Beratungsstellen für Krebsbetroffene in der Region sowie Informationsangebote wie die Brunsbütteler Krebs-Informationstage, die vom 14. August bis 7. September zum inzwischen vierten Mal stattfinden.


Nun ist die Wattolümpiade 2012 Geschichte. Und traditionell heißt es für die Olümpia-Macher: Nach der Wattolümpiade ist vor der Wattolümpiade. So wird sich der Wattikan bereits in den nächsten Tagen wieder daran machen, für 2013 zu planen – dann würden die Spiele abermals am letzten Juli-Wochenende stattfinden. “Wir setzen natürlich alles daran, im kommenden Jahr wieder die Wattolümpiade auf die Beine zu stellen”, sagt Jens Rusch, Initiator und Motor der Benefizveranstaltung. “Ob uns das gelingt, wird aber maßgeblich vom Sponsoring-Aufkommen abhängen.”


Mit der erfolgreich angelaufenen Kampagne “Stark gegen Krebs” soll zumindest schon mal ein Teil der anfallenden Kosten gedeckt werden. Doch ohne die Hilfe weiterer Sponsoren steht die Wattolümpiade vor dem Aus, macht Rusch unmissverständlich deutlich. “Denn an unserem Credo darf sich auch in Zukunft nichts ändern: Wir gehen ohne einen Cent Minus in die Veranstaltung – nur so ist der größtmögliche Spendenertrag sichergestellt.”