Euterball

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Was ist ein Euterball ?

Für die dithmarscher Landjugend ist das eine recht überflüssige Frage. Wie bitteschön aber stellt sich ein Städter vor, würde denn wohl die Milch in seine Tüte gelangen? Da ist zunächst einmal Handarbeit angesagt. Ein geschliffener Melker wächst aber auch nicht auf Bäumen, schon, weils die im Watt gar nicht gibt. Das muß trainiert werden. Und genau deshalb hat man in der dithmarscher Melkerfachschule in Meldorf diese großen gelben, milchgefüllten Übungsblasen namens "Euterblase" parat, um junge Melker an ihre Lebensaufgabe heranzuführen. Dieses nicht zuletzt deshalb, weil man verhindern möchte, daß die jungen Melker sonst an allen möglichen anderen Dingen herumzupfen könnten.


Wie wurde aus der Euterblase ein Euterball?

Ganz ähnlich, wie junge Friedrichskööger Fischer sich in Fangpausen die Zeit mit etwas "Fischtennis" vertrieben, entwickelten die Jungmelker aus den verfügbaren also umsonstenen Materialien die zunächst noch unprofessionelle Disziplin "Euterball".

Euterball und Wattolümpiade

Die Wattpsychologen des wattpsychologischen Institutes Brunsbüttel gründeten bereits zu Beginn der Wattolümpiaden ein Fachreferat für soziokulturelle Ursprünge regionalspezifischer Wattsportarten. Die Disziplin "Euterball" wurde 2007 in den Kanon der wattolümpischen Disziplinen aufgenommen, weil der große gelbe Ball so schön weithin sichtbar und fotografierbar erschien. Das gibt sich allerdings schnell, wenn der Euterballläufer einige Male hingefallen ist.

Fachliteratur

Gibts nicht.