Fury in the Slaughterhouse - Charity

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Fury in the Slaughterhouse

Ein großes WATTSTOCK-Benefiz-Konzert für unsere Aktion STARK gegen KREBS

"Musik ist ein scharfes Schwert"

Dankwort von Jens Rusch

• Gute Musiker stellen eine Macht dar, eine wohlklingende und selbstdefinierte Macht. Sie können Unschuldige aus Gefängnissen heraussingen und Katastrophen lindern. Sie sind oft genug die singende Steinschleuder die sich einem anscheinend unbezwingbaren Goliath entgegenstellt.

Unser Goliath steht mächtig und anscheinend unbesiegbar an einer der blutigsten aller Fronten: An der Krebsfront.

Wohl kaum jemand hat nachhaltiger zum Ausdruck gebracht, dass Musiker, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind, Großartiges bewirken können, als Bruce Springsteen. Sein richtungsweisendes Engagement wirkt sich täglich nachhaltig aus.

Michael Behrendt (links) und Jens Rusch (rechts) erläutern den Verwendungszweck und bedanken sich bei allen Beteiligten. Foto Jens-Peter Mohr, Projektion Jörg Reichert

Ob gegen Aids, Amnesty international, im Rainforest Foundation fund, gegen den Hunger in Entwicklungsländern oder auch gegen Krebs in der Melanoma Research Alliance und mehreren Dutzend weiterer Hilfsorganisationen setzt er seine Popularität als Musiker und als glaubwürdiger Mensch ein.

Genau an diesem Punkt setzt die tatsächliche Nachhaltigkeit ein: In der Glaubwürdigkeit der agierenden Musiker, die ihre eigene, oft lebenslang erarbeitete Popularität zum Wohle Betroffener oder Hilfloser einsetzen. Aktuell wurde das in Chemnitz beim Konzert "Wir sind mehr" in einem Konzert gegen Fremdenhass und Gewalt unter Beweis gestellt.

Kai Wingenfelder drückte es erst kürzlich so aus:

"Wir erleben als Band gerade eine Zeit, die wir so grandios eigentlich kaum noch erwartet hatten. Das erfüllt uns mit einer riesengroßen Lebensfreude. Uns geht es gut - und davon möchten wir etwas an jene abgeben, denen es nicht ganz so gut geht, wie uns."

Der Komet der Band, den sie selbst schon in einen Sinkflug manövriert hatten, änderte seine Umlaufbahn und durchlebt zur Zeit etwas geradezu kometenhaftes. Und das ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass sie in ein ganz besonderes Kraftfeld gerieten:in die Zentrifugalkraft eines magischen Ortes, der sich ganz in unserer Nähe befindet:

In Wacken haben Holger Hübner und Thomas Jensen nicht nur ein Epizentrum erschaffen, das weitaus lauter und dramatischer daherkommt, als andere Konzerte auf dem flachen Land, sie haben auch einen außergewöhnlichen Spürsinn für Talente entwickelt.

Das Wacken Open Air wird weltweit wahrgenommen und permanent in den etablierten Medien kolportiert.

Weit weniger lautstark, ja geradezu ohne jegliches Getöse, haben die beiden Macher einen weiteren kleinen Kosmos geschaffen: Ein gesellschaftliches Engagement, das seinesgleichen sucht. Wo immer sich ein Handlungsbedarf zeigt, ganz gleich, ob er sich im gesundheitlichen, sportlichen oder sozialen Bereich zu erkennen gibt, kann man sich auf die Wackener Macher verlassen.

Wir, die Organisatoren der Wattolümpiaden, wissen genau, wovon wir reden, denn unser "Schmutziger Sport für eine saubere Sache" wird von ihnen bereits seit Jahren unterstützt.

Zu den selbstgestellten Aufgaben des Wattikans gehört seit 14 Jahren die Schaffung hilfreicher Maßnahmen für eine oft lebenserhaltende Patientenautonomie. Wir haben geholfen, palliative Entwicklungen zu beeinflussen. Wir haben Angehörigenzimmer ausgestattet, um austherapierten - also sterbenden- Krebspatienten den familiären Abschied würdig und schmerzfrei zu gestalten. Unser Krebsberatungszentrum Westküste betreiben wir kompetent gemeinsam mit der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft und wir verstehen uns als Brückenbauer zu den onkologischen Fachärzten im Lande.

In diesem Jahr finden nun bereits unsere zehnten Krebsinformationstage statt. Oft laden wir Referenten ein, die hier vor Ort nicht gerade auf Bäumen wachsen. Aus Indien beispielsweise, oder aus Israel. Es kommt vor, dass wir Fachvorträge anbieten, die selbst die Onkologen in den Westküstenkliniken aufhorchen lassen. "Liquid Biopsie" ist solch ein Beispiel.

Diesen Aufwand an der Krebsfront der Westküste könnte ein kleiner Verein und das sogenannte "dreckige Dutzend", wie wir uns als "Wattikan" gern selbst bezeichnen, allein nicht bewältigen.

Wir brauchen Schultern, die sich mit uns zusammenschließen um wirklich stark sein zu können.

Charity-Veranstaltungen wie die heutige, sind ein scharfes Schwert.

Musiker, die unseren Einsatz verstehen und mit uns kämpfen, sind unsere wichtigsten Verbündeten.

Auf Björn Paulsen konnten wir uns immer verlassen und die Mitglieder der Furys unterstützten uns in den unterschiedlichsten Konstellationen.

• Ganz gleich, ob als Wingenfelder und Wingenfelder beim Wattstock-Indoor, als Wohnraumhelden oder nun bereits zum dritten Mal als Fury in the Slaughterhouse - es stand immer die große Aufgabe an der Krebsfront im Vordergrund:

Die Steinschleuder der "Göttin der Musik" zu sein, die dem grausamen Moloch "Krebs" etwas wirklich kraftvolles entgegen zu setzen hat.

Den Erlös des heutigen Abends werden wir unter Anderem für eine großangelegte Stammzellen-Typisierung im Frühjahr einsetzen und für den Ausbau der Palliativ-Medizin in den Westküstenkliniken. Außerdem dienen die Einnahmen dem Erhalt unseres Krebsberatungszentrums.

Der Wattikan dankt allen, die dieses Konzert möglich gemacht haben von ganzem Herzen !

Galerie Dirk Wehrsig

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Galerie Jens-Peter Mohr

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