Gegenkrebs

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Aufbau der regionalen Strukturen zur Unterstützung von Krebsbetroffenen und ihrer Angehörigen: Patientenkompetenz ist das Zauberwort und unser Arbeitstitel heißt "Gegenkrebs"

Benefiz für Krebsbetroffene

Seit 2003 veranstalten wir nun dieses dumme Zeugs im Watt und die gute Musik auf den Wattstock-Brettern, die für viele Menschen in dieser Region nicht gerade die Welt bedeuten, die ihnen aber berechtigte Hoffnungen und positive Visionen vermitteln. Wir möchten aber nicht nur Mut machen und den Kampfgeist Betroffener stärken, wir möchten reale und wirkungsvolle Strukturen schaffen, um Patienten auf Möglichkeiten zur Heilung und auf Ihre Rechte aufmerksam zu machen.

Dazu gehören ungewöhnliche Veranstaltungen, zu denen wir kompetente Referenten in Abstimmung mit der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft zu Vorträgen einladen.

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Der Schleswig-Holsteinische Krebs-Informationstag im Westküstenklinikum Heide wurde mit den Einnahmen der Wattolümpiade finanziert. Schirmherrin Dagmar Berghoff zeigte sich dort auch sehr angetan von unserer Demonstration einer ungewöhnlichen Maltherapie für Krebsbetroffene, die sich für völlig unbegabt halten. Die Leitung des Klinikums konnten wir leider nicht überzeugen. Die kostenlos angebotenen Malstunden wurden von der Klinikleitung abgewiesen.

Das Geld für die beiden Beratungsstellen in Brunsbüttel in Heide wird hingegen nicht nur gern angenommen, es wird auch kompetent angewandt.

Ungewöhnliche Öffentlichkeitsarbeit

Die NDR-Sendung in der Heike Götz über unsere Informations-Aktionen zum Thema "Komplementärmedizin" berichtete und in der das Zauberwort "Jiaogulan" (Unsterblichkeitskraut) über den Sateliten ging, wurde sogar wiederholt und bescherte uns weit über 6000 Anrufe und fast 1800 Mail-Anfragen von Krebskranken, bzw deren Angehörigen.

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Lesungen und Vorträge

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein für Kulturarbeit Lyra e.V. veranstalten wir Lesungen und Vorträge und sind dabei bemüht, primär Autoren und Referenten mit Themen einzuladen, die in der Lage sind, auf glaubwürdige Weise Mut zu machen.


Was ist "Patientenautonomie" ?

Nach den Veranstaltungen resümierten wir: Es sind Fragen offen geblieben, Fragen, die nur selbst Betroffene formulieren können. Fragen, die ihnen kein Arzt stellen würde und Fragen, die nicht jeder Arzt beantworten kann. Fragen, in denen es ums eigene Überleben geht, nicht mehr und nicht weniger.

Das Unheil kommt in vielerlei Gestalt daher, der Krebs ist eine der facettenreichsten Verhängnisse - schon daher kann unmöglich jeder Arzt jede Frage beantworten. Aber viele Menschen können auch viele Fragen beantworten - wenn sie denn spezifisch und punktgenau gestellt werden. Und genau deshalb haben wir uns unzählicgen Dialogen gestellt, und eine Plattform geschaffen, damit Krebserfahrene ihr Wissen an Erstbetroffene weitergeben können.

Das Spektrum der Patienten-Interessen soll völlig uneingeschränkt Beachtung finden. Schulmedizin soll kein Limit darstellen, Fachlatein keine unnötige Sprachbarriere. Komplementärmedizin hat heute aus Patientensicht einen bedeutenden Stellenwert.

Krebsbetroffene haben das Recht, zu erfahren, welche Kliniken ihnen welche Hilfe gewähren, wo man auf dem neuesten technologischen Stand ist - und wo nicht. Sie müssen wissen, welcher Facharzt besondere Fähigkeiten hat - ganz einfach, weil es um ihr Leben geht.

Wir benötigen also auch die Mithilfe verantwortungsbewusster und informationsbereiter Ärzte!

Wir machen das Alles in der Hoffnung, dass diese Verantwortung erkannt wird und zum Wohle dieser Initiative beitragen möge.

Schonungslose Offenheit

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Der Kino-Film von Frank D. Müller Meerkampf.Watt? dringt bereits hinter die Kulissen des Medienspektakels Wattolümpiade. Gänzlich schonungslos berichtete NDR-Redakteurin Hanna Gundlach in einem Bericht für das Schleswig-Holstein-Magazin über die seelischen Hintergründe, die sonst überwiegend hinter Kamerafutter der schmutzigen Art zurückstehen müssen. Der Bericht ist hier zu sehen: NDR-Mediathek