Kassensturz 2010

Aus Wattopedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kassensturz2010.jpg

Kassensturz

8. Juni 2010

Noch einmal galt es am Montag, die letzten Kräfte zu mobilisieren, um den Soesmenhusener Elbdeich wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen. Acht Tage am Deich lagen nun hinter der Crew, und dass es zum Abbau kräftig regnete, konnte die Stimmung nicht trüben, zu glücklich sind wir, dass das Wetter zur Wattolümpiade 2010 eine echte Punktlandung hinlegte.


Für den Außenstehenden ist wohl kaum ersichtlich, welch logistischer Aufwand vonnöten ist, um aus dem Deich eine olümpiataugliche Veranstaltungsfläche herzurichten. Unser Dank gilt an dieser Stelle den Mitstreiteren von Stadtverwaltung und Bauhof, den Freunden vom Küstenschutz und den anderen mit der Wattolümpiade betrauten Behörden, die uns einmal mehr Steine aus dem Weg räumten, statt uns welche in selbigen zu legen. Und so ist die Wattolümpiade 2010 auch als echte Mannschaftsleitung zu sehen, auf die alle stolz sein können.


Nach einem letzten Kräfte zehrenden Tag am Deich war am Montagabend schließlich die Zeit gekommen, um Kassensturz zu machen. Nachdem wir diesmal das Wattstock-Festival, das in den vergangenen Jahren regelmäßig einen beträchtlichen Teil des Benefizerlöses einspielte, leider nicht auf die Beine stellen konnten, war uns allen klar, dass wir an die Ergebnisse aus den Vorjahren nicht anknüpfen können. Um so größer war die Freude, dann doch vor einem veritablen Haufen von Scheinen und Münzen zu sitzen. Und so können wir nun freudig verkünden, dass das Olümpia-Wochenende 2010 die stolze Summe von 14.442,06 Euro (vor Steuern) einbrachte.

Ein großes Dankeschön möchten wir den Heavyfuel Dreamboys, Sixpack Meldorf, Männer vom Fluss und Aktive Veteranen aussprechen, die zusätzlich zu ihrer Teilnahmegebühr watt in den großen Spendentopf für die Krebsgesellschaft taten. Das hat uns sehr gefreut. Es zeigt auch, dass Ihr den olümpischen Geist verstanden habt - anders als die, die als nichtzahlende und vor allem unbelehrbare Zaungäste in den kostenlosen Genuss der Veranstaltung kamen, Benefizzweck hin oder her. Man habe ja Steuern gezahlt, mit denen der Deich finanziert werde, der Hund könne den Lärm nicht ab, weshalb man das Spektakel eben aus der Entfernung betrachten müsse, man habe sich ja Jahre lang für die Landjugend engagiert, … und so weiter und so fort. Beschämend, was solchen Leuten alles einfällt. (Siehe auch: Schmarotzer des Jahres)

Schlamm drüber. Wie heißt es doch so schön: Nach der Wattolümpiade ist vor der Wattolümpiade. Und so werden wir uns schon in den nächsten Tagen wieder daran machen, für 2011 zu planen. Wir setzen natürlich alles daran, im kommenden Jahr wieder Wattstock auf die Beine zu stellen. Ob uns das gelingt, wird nicht zuletzt vom Sponsoring-Aufkommen abhängen. Denn an unserem Credo wird sich auch in Zukunft nichts ändern: Wir gehen ohne einen Cent Minus in die Veranstaltung - nur so ist der größtmögliche Spendenertrag sichergestellt. Michael Behrendt

Scheckübergabe im Beisein des Schirmherrn Landtagspräsident Torsten Geerdts an den Vorsitzenden der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft am 8. Juli 2010. Damit sind wir bei 120 000.- Euro angelangt.