Krebsberatungsstellen

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Scheckübergabe im Beisein des Schirmherrn Landtagspräsident Torsten Geerdts an den Vorsitzenden der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft am 8. Juli 2010. Damit sind wir bei 120 000.- Euro angelangt.
Hinten von Links nach Rechts: Carsten Stüben, Hans-Erich Sievers, Rita Audiger (Bürgervorsteherin Brb) Jens Rusch, Lars Kumbartzky.
Vorne von Links nach Rechts: Michael Behrendt (Präsident des Wattolümpischen Kommitees, Landtagspräsident Torsten Geerdts, Jörg Arndt, Professor Dr. Frank Gieseler, Katharina Sigges und Professor Dr. Dohrmann (alle Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft) sowie Mark Riemann und Oliver Kumbartzky (Wattikan).


Scheckübergabe

Brunsbüttel (rd) Schmutziger Sport für eine saubere Sache – wohl keine andere Veranstaltung im Land wird diesem Motto derart gerecht wie die Brunsbütteler Wattolümpiade. Seit 2004 werfen sich einmal im Jahr Hunderte Wattleten in den knietiefen Elbschlick, um in skurrilen Wattkämpfen wie Aalstaffellauf, Wattfußball und Fischtennis olümpisches Edelmetall zu ergattern – und gleichzeitig Gutes zu tun. Denn dem Wattikan, wie sich die Macher hinter der Wattolümpiade bezeichnen, geht es um wesentlich mehr als den vordergründigen „Quatsch im Matsch“. Sie engagieren sich mit der Veranstaltung für die Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft. Ihr fließen die Erlöse aus dem überaus schmutzigen, aber stets fairen Wettstreit zu. So konnten nicht nur Krebsberatungsstellen in Brunsbüttel und Heide eingerichtet werden.

Dank der Unterstützung durch die Wattolümpiade wurde auch ein breit gefächertes Informationsangebot an der Westküste realisiert, von dem Krebspatienten und ihre Angehörigen nachhaltig profitieren. Gestern hat eine Abordnung des Wattikans im Kieler Landeshaus den Erlös aus der sechsten Wattolümpiade an die Krebsgesellschaft überreicht. Im Beisein von Landtagspräsident Torsten Geerdts – wie seine beiden Amtsvorgänger Schirmherr der skurrilen Benefizveranstaltung – nahm der Vorstand der Krebsgesellschaft den Spendenscheck in Höhe von 20 000 Euro entgegen. Mit der jüngsten Olümpiade, die vor einem Monat in Brunsbüttel ausgetragen wurde, ist der Gesamtspendenertrag durch den Wattolümpiade-Verein auf stolze 120 000 Euro angewachsen.

Ein solcher Erfolg sei allerdings nicht selbstverständlich, gab Geerdts zu bedenken. Er dankte deshalb den unermüdlichen Helfern, aber auch den Sponsoren, ohne die die Veranstaltung nicht zu realisieren sei. Gerade Letztgenannte würden auch in Zukunft benötigt, um dieses Projekt fortzuführen. Denn von ihrem wichtigsten Grundsatz wollen die Organisatoren auch weiterhin nicht abrücken, wie Michael Behrendt, Vorsitzender des Wattolümpiade- Vereins, betonte: „Wir gehen ohne einen Cent Minus in die Veranstaltung, nur so ist der größtmögliche Spendenertrag sichergestellt.“ In diesem Jahr sei es erstmals sehr schwer gewesen, früh finanzielle Planungssicherheit zu bekommen, erinnerte er.


Das Wattstock-Opfer

Letztlich musste das Wattstock-Festival geopfert werden – in den vergangenen Jahren nicht nur Publikumsmagnet, sondern auch der Veranstaltungspart, der einen gewichtigen Teil des Benefizertrages eingespielt hat. „Wir wollen alles daran setzen, im nächsten Jahr wieder Wattstock auf die Beine zu stellen“, versprach Behrendt. Nur müssten eben auch die Rahmenbedingungen stimmen. Letztlich hänge alles am Sponsoringaufkommen. Geerdts gab sich zuversichtlich, dass die Olümpia-Macher diesbezüglich Erfolg haben werden – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Schließlich sei die Resonanz in den Medien enorm, die Wattolümpiade ein Sympathieträger.


„Binnen Kurzem ist sie zu einer Visitenkarte Schleswig-Holsteins geworden. Sie steht damit auch für ein innovatives Tourismuskonzept, von dem die regionale Wirtschaft ganz unmittelbar profitieren kann.“


Für das Engagement der Brunsbütteler ist Geerdts dankbar: „Bei allen medizinischen Fortschritten ist die Diagnose Krebs noch immer erschreckend. Sie kann jeden von uns ereilen. Umso mehr sollte uns allen daran gelegen sein, dass Betroffene auf ein festes Netzwerk der Hilfe und Solidarität vertrauen dürfen.“ Die Veranstalter der Wattolümpiade würden hier Vorbildliches leisten. „So ungewöhnlich die von ihnen ausgerichteten Wattkämpfe auf den ersten Blick auch scheinen mögen – sie haben einen äußerst ernsthaften Kern, stärken den Zusammenhalt in der Region und machen Mut in einer Zeit, in der sich allzu viele aus der Gesellschaft zurückziehen.“ Die nächste Wattolümpiade soll am 23./24.Juli 2011 stattfinden.

Quelle: BZ

Eröffnung der ersten Krebsberatungsstelle in Brunsbüttel. Von Links: Schirmherr Landtagspräsident Martin Kayenburg, Leiterin der Beratungsstelle Petra van Teefelen, Prof. Dr. Bernhard Kimmig von der Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein und Michael Behrendt, der Vorsitzende des Wattikans.


Siehe auch: Krebsinformationstage 2010

Benefiz gegen Krebs

Bereits sieben Mal fand die Benefiz-Veranstaltung statt. Binnen kürzester Zeit hat sich die Veranstaltung vom Jux für ein paar Hundert zum größten und spektakulärsten Event an der schleswig-holsteinischen Elbmündung entwickelt. Mittlerweile pilgern tausende Besucher und mehrere hundert Wattleten aus aller Herren Länder nach Brunsbüttel, um dabei zu sein, wenn es wieder heißt: Im Watt sein ist alles!

Schmutziger, aber fairer Sport wird am Olümpia-Wochenende groß geschrieben. Doch nicht nur das: Die Veranstalter vom “Verein der Freunde und Förderer der Wattolümpiade in Brunsbüttel e.V.” sorgen für ein buntes Programm, das keine Wünsche offen lässt: vom “Wattstock-Festival” mit nationalen Top-Acts über den Wattgottesdienst mit Frühschoppen am Deich bis hin zum großen Finale.

Der Spaß ist die eine Seite - die Wattolümpiade hat jedoch gleichzeitig einen durchaus ernsthaften Hintergrund. Mit den Eintrittserlösen wird die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft e.V. unterstützt. Seit 2004 sind so mehr als 120.000 Euro zusammengekommen - Geld, mit dem durch die Wattolümpiade initiierte Beratungsstellen für Krebskranke und deren Angehörige in Heide und Brunsbüttel voll finanziert werden.

Das Konzept ist so simpel wie effektiv: Alle Organisatoren und Helfer engagieren sich ehrenamtlich; Musikgruppen verzichten auf die sonst übliche Gage; alle Kosten, die ansonsten entstehen, werden in voller Höhe durch Sponsoren gedeckt.

Förderer

Initiiert und finanziert durch den Verein der Freunde und Förderer der Wattolümpiade e.V. Der Reinerlös der Wattolümpiade fließt an die Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein

Unsere Krebsberatungsstellen

Krebsberatungsstelle Brunsbüttel

Betreuung: Frau Petra van Teefelen
  • Dellbrückstraße 2 (Westküstenklinik Brunsbüttel), Sprechstunde Donnerstag von 15 bis 16:30 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon: 04852 / 980-6593

Krebsberatungsstelle Heide

Betreuung: Frau Brigitte Reiner
  • Krebsberatungsstelle Heide Esmarchstraße 50 (Westküstenklinikum Heide), Sprechstunde Freitag von 15 bis 16:30 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon: 0481 / 785-1110
Kieler Nachrichten
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Scheck-Übergabe

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Scheckübergabe im Landeshaus 2009

Engagiert für mehr Patientenkompetenz

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Der Info-Stand bei der Wattolümpiade 2010. In der Mitte: Steuerberater Dieter Lenk.


In den kommenden Jahren wird die Bedeutung von Patientenkompetenz höher bewertet werden als bisher. Uns liegt daran, hierfür die richtigen Voraussetzungen zu schaffen.

Der Benefiz-Hintergrund der Veranstaltung – Krebskranken und deren Angehörigen Hilfe und Unterstützung zu bieten – wird auch in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt bei der Wattolümpiade bilden. Dazu werden auf der Veranstaltungsmeile neben der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft und der örtlichen Krebsselbsthilfegruppe auch Ärzte des Medizinischen Qualitätsnetzes Westküste präsent sein und interessierte Besucher über Krebsvorsorgemöglichkeiten und Beratungsangebote informieren. Die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein unterstützt sie mit Infomaterial.

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