Krebsinformationstage 2012

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14. August bis 8. September 2012

Rückblicke 2012

So voll war die Galerie noch nie bei einem Fachvortrag. Dr. Bernd Schmude verstand es vorzüglich, Vertrauen aufzubauen und Krebsbetroffenen Mut zu machen. Fachlich versiert und glaubhaft. Dieses nicht zuletzt durch sein eigenes Patientenschicksal.
Eine vollbesetzte Galerie entschädigte Dr. Dieter Mustroph dafür, dass er extra seinen Urlaub unterbrach, um den hervorragenden Vortrag über "Fatique" zu offerieren. Heftigste Ermüdungs-Symptome, bis hin zu ohnmachtsähnlicher Bewegungsunfähigkeit sind eine häufige Spätfolge von Chemotherapie oder Bestrahlung. Mustroph lieferte Ratschläge zur Selbstbeobachtung und zu einem individuellen Energie-Management. Ein Vortrag, der Mut macht.
Lesung mit Tina Georgescu. Wegen starker Betroffenheit der Autorin übernahm Bettina Lundelius ihren Part. In der Publikums-Diskussion standen beide Autoren, Tina und Razvan Georgescu (rechts) zur Verfügung. Ein ausgesprochen informativer und emotionaler Lesungs-Abend.
Jens Rusch, Tina und Razvan Georgescu diskutieren mit dem Publikum über den Film "Lebens(W)ende" und das Buch "Zärtliche Berührung"
Prof. Dr. Nicolaus Kröger vom UKE hält einen Vortrag über Knochenmarktransplantation.
Zum Abschluss der 4. Brunsbütteler Krebs-Informationstage hielt Jens Rusch einen Vortrag über Komplementärmedizin unter besonderer Berücksichtigung von Pflanz- und Pflegetipps von Jiaogulan.
Links oben Dr. Bernd Schmude, rechts Dr. Dieter Mustroph
Die zweite Woche der 4. Brunsbütteler Krebsinformationstage bietet medienunterstützte Vorträge, die nicht nur Krebsbetroffenen Mut machen. Jens Rusch: "Unsere Veranstaltungen gestalten wir konsequent aus Patientensicht, denn für viele beginnt ihr Kampf ums Überleben mit der Suche nach Informationen". Am Mittwoch, den 22. August wird Dr. Dieter Mustroph, der als Onkologe des WKK Heide vielen Patienten im Regionalraum bekannt ist, einen Vortrag über ein sehr aktuelles aber wenig bekanntes Thema halten. "Fatique" ist die französische Bezeichnung für Erschöpfung oder plötzliche Müdigkeit. Früher wurde diese lediglich als Anämie behandelt, heute weiß man über diese Spätfolge von Chemotherapie, Bestrahlung und anderen Behandlungsformen schon sehr viel mehr. Schon die Tatsache, dass diese Erkrankung keinen lateinischen Namen trägt, zeigt wie aktuell das Thema ist. Am Freitag, den 24. August wird Dr. Bernd Schmude, der extra aus Frankfurt anreist, um die Krebsinformationstage des Wattolümpiade-Vereins zu unterstützen die Frage stellen: Hat die Psyche einen Einfluss auf das Immunsystem und den Verlauf einer Krebserkrankung oder deren Entstehung? Er ist selbst Allgemeinarzt und Arbeitsmediziner- und selbst ein Betroffener mit einer Krebserkrankung die ihm 1998 mit einer statistischen Lebenserwartung von 3 Jahren mitgeteilt wurde. Körper und Geist sind eine untrennbare Einheit. Das hat schon Platon festgestellt und sich gewundert, warum es einen Arzt für den Körper und einen für die Seele gibt, wo doch beides nicht getrennt werden kann. Warum sollte dann nicht auch unsere Psyche einen Einfluss auf Körperliches nehmen können und umgekehrt. Dass die Psyche auch Krebserkrankungen beeinflussen kann, deren Verlauf abmildern oder sogar eine Vollremission oder Heilung erreichen kann, weiß man heute. Wie das alles im Körper abläuft, ist noch nicht hinreichend geklärt, aber es ist möglich. Bernd Schmude fragt in seinem Vortrag: "Wie können Sie also ihr Immunsystem positiv stimulieren, dass die Wahrscheinlichkeit einen Tumor zu bekommen geringer wird? Auch bei bereits bestehender Krebserkrankung gibt es Möglichkeiten diese besser zu verkraften. Sie können lange und mit guter Lebensqualität mit dem Krebs zu leben, oder ihn vielleicht sogar besiegen. Immer wieder gelingt es Menschen, welche von der Schulmedizin bereits aufgegeben wurden, dennoch Ihren Krebs zu besiegen." Erfahren Sie den neuesten Stand der Forschung auf dem Gebiet der Psychoneuroimmunologie und Psychoonkologie. Das Motto der 4. Krebsinformationstage die in entspanntem und bildhaften Ambiente in der Brunsbütteler Galerie Rusch stattfinden, bringt er auf den Punkt: " Die gute Nachricht: Krebs bedeutet heute nicht mehr automatisch Tod oder Sterben. Mit der Erkrankung leben und es trotzdem bewältigen. Lernen Sie, zu überleben. "Beide Vorträge beginnen um 19 Uhr 30 Der Eintritt ist frei

"Wir machen das hier nicht zum Spaß - dafür war unsere Wattolümpiade gedacht" sagt Jens Rusch unmissverständlich, wenn er über die nun bereits vierten Brunsbütteler Krebsinformationstage spricht. Und noch etwas scheint ihm sehr am Herzen zu liegen: "Unsere Vorträge, Filme und Lesungen sind hochkarätig, aber wir ziehen Referenten vor, die das aus Patientensicht darstellen können".

Genau in diesem Punkt unterscheiden sich auch wohl die in jedem Jahr sehr gut besuchten Veranstaltungen in der Galerie Rusch in Brunsbüttel. Keine Schwellenangst, man zahlt keinen Eintritt und sitzt zwischen schönen Bildern - das zieht nicht nur Krebsbetroffene an, sondern auch deren Freunde und Angehörige, kurzum Menschen, die sich Gedanken über ihr gesundes Weiterleben machen. Und auch Menschen, die bereit sind, sich für andere Menschen einzusetzen, denen es schlechter geht als ihnen selbst.

So kam die Anregung für den ersten Vortrag, den Prof. Dr. Nicolaus Kröger vom Universitäts-Klinikum Eppendorf über neue Möglichkeiten der Knochenmarktransplantation halten wird, von einem Leukämie-Betroffenen aus Brunsbüttel. Jürgen Schümann überlebte seine Erkrankung nur, weil rechtzeitig eine Stammzellen-Spenderin gefunden werden konnte.

Organisiert werden die Krebs-Informationstage vom Verein Wattolümpiade e.V., der auch die großangelegte Stammzellen-Typisierungs-Aktion am 15. September mit über 10 000.- Euro finanziert. Federführend wird diese von Ines Tschierschke-Gloe in Zusammenarbeit mit der DKMS vorbereitet.

Der Vortrag von Prof. Dr. Nicolaus Kröger findet am 14. August um 19 Uhr 30 in der Galerie Rusch in der Schulstraße 38 statt. Er soll Mut machen und unnötige Ängste vor einer Stammzellen-Typisierung abbauen helfen. Schließlich kann jede/r Spender/in durch eine Speichelprobe dazu beitragen, konkret ein Menschenleben zu retten. In Abhängigkeit vom Verlauf unterscheidet man akute und chronische Leukämien. Akute Leukämien sind lebensbedrohliche Erkrankungen, die unbehandelt in wenigen Wochen bis Monaten zum Tode führen. Chronische Leukämien verlaufen meist über mehrere Jahre und sind im Anfangsstadium häufig symptomarm, weshalb sie mit Alterserscheinungen und Überarbeitung verwechselt werden können.

Neben Jürgen Schüman unterstützt auch der von Blutkrebs betroffene Brunsbütteler Boje Dohnt diese wichtige Aktion, indem er spontan 1000.- Euro für die Typisierungs-Aktion spendete. Überhaupt nimmt die Spendenbereitschaft von Menschen zu, die entweder selbst betroffen sind, oder deren Freunde oder Verwandte. Unser Foto zeigt die ebenfalls schwer krebsbetroffene Frau Sari Fritz, die bei der Wattolümpiade spontan 1000.- Euro überreichte, damit die Wattolümpiade 2013 durchgeführt werden kann: "Damit Ihr auch weiterhin solche großartigen und selbstlosen Aktionen durchführen könnt, um Krebsbetroffenen zu helfen!".

Jens Rusch wünscht sich gut besuchte Vortragsabende, denn "die Vorbereitung hat viel Mühe bereitet, viele Referenten reisen von weit her an - und geringes Interesse wäre der Tod unseres Engagements".


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Wie gehen Künstler mit der Nachricht um, in Kürze sterben zu müssen? Wie ein Arzt, der von seinen Kollegen erfährt, daß er die Therapie nicht überleben wird - zur Selbsttherapie voller Misstrauen gegen seine Kollegen gelangt - und überlebt? Wieso wird der Faktor Liebe in den Vorgesprächen nicht genauso berücksichtigt, wie Allergien und Umwelteinflüsse? Was wissen Westküstenärzte über Fatique und wie machen sich Patienten stark, wenn sie sich lediglich "abgewickelt" fühlen? Was genau passiert bei einer Knochenmarktransplantation und bei einer Stammzellen-Typisierung? Wo wird die Suppe angerührt, die Chemopatienten auslöffeln müssen - und welche Zutaten enthält sie wirklich? Wir schweigen nicht- wir fragen nach: STARK gegen KREBS. Damit Wattstock und Wattolümpiade SINN machen!!! Volles Programm im August 2012.


Vortrag Prof. Nicolaus Kröger

"Seit 1990 haben wir über 2.000 Stammzelltransplantationen durchgeführt und stellen somit eines der größten Zentren für allogene Stammzelltransplantation in Europa. Unser Ziel ist es, allen Menschen rechtzeitig und unter optimalen Bedingungen zu helfen, die eine lebensrettende Stammzelltransplantation benötigen."

Prof. Dr. med. Nicolaus Kröger Klinikdirektor UKE Hamburg

Kalender

  • 14. August Prof. N. Kröger UKE Eppendorf. Thema: KMT | 19 Uhr 30
  • 17. August Film Razvan Georgescu "Lebens(W)ende"
  • 18. August Tina und Razvan Georgescu Lesung "Die zärtliche Berührung - Biopsie einer Liebe"
  • 22. August Dr. Dieter Mustroph "Fatique"
  • 24. August Dr. Bernd Schmude Arbeitstitel: "Positives Denken hilft das Immunsystem zu stärken."
  • 5. September Vortrag ZytoService "Gift, das Leben retten kann"
  • 7. September Jens Rusch: Komplementärmedizin, Beispiel Jiaogulan

Film und Diskussion "LebensWende"

RAZVAN GEORGESCU, geboren 1965 im transsilvanischen Tirgu Mures/Rumänien, studiert Philologie an der Universität Bukarest, wird während des Militärdienstes für kurze Zeit Mitglied der rumänischen Skinationalmannschaft. 1989 siedelt er nach Deutschland zu seiner Frau Tina um. Als Kulturjournalist, Drehbuchautor und Filmemacher für Arte, ZDF und BBC bereist er die Welt. Mit 38 Jahren erfährt er, dass er an einem bösartigen Gehirntumor leidet und dass ihm bestenfalls nur noch wenige Jahre Zeit bleiben. In dem international viel beachteten und preisgekrönten (u.a. PRIX EUROPA 2008) abendfüllenden Dokumentarfilm „LebensWende“ erforschte Razvan Georgescu zusammen mit prominenten Künstlern auf der ganzen Welt die Verbindung zwischen Kreativität und dem Schatten der eigenen Sterblichkeit.


Der Regisseur Razvan Georgescu und seine Frau Tina werden an diesem Abend in der Galerie Rusch anwesend sein !

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Im Zentrum steht in diesem Jahr der Film "Lebens(W)ende" von Razvan Georgescu

Hier zunächst einige Informationen zu Autor und Film:



Der Film

Lebens(W)Ende
Überraschend unterhaltsame, sehr lebendige Doku Gehirntumor! Razvan Georgescu hat noch drei Jahre zu leben. Er reist mit der Kamera durchs Land und spricht mit intellektuellen Schicksalsgenossen über Kreativität im Angesicht des nahenden Todes. Seine beeindruck­end offenen Gesprächspartner sind der Soziologe Helmut Dubiel, Komponist William Finn sowie die Künstler Jörg Immendorf, Bill Viola und Katherine Sherwood.

mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/lebenswende,3521935.html Copyright © Cinema.de



Als der Arzt bei Razvan Georgescu einen inoperablen Gehirntumor diagnostizierte und sagte, er habe noch maximal drei Jahre zu leben, kam bei dem deutschen Filmemacher ein kreativer Prozess ins Rollen.

Er packte kurzerhand sein Filmequipment ein und besuchte Künstler in aller Welt, die selbst schwer erkrankt oder knapp dem Tod entronnen waren. Wie verarbeitet man die Erfahrung schwerer Krankheit als Kunstschaffender, als Intellektueller? Wie wird man damit fertig, dass der eigene Tod unmittelbar bevorsteht? Die Antworten - unter anderem von Jörg Immendorf, Bill Viola und dem Soziologen Helmut Dubiel - hat Georgescu zu einem bewegenden Film montiert. Der Film wurde mit dem Prix Europa 2008 für den besten TV-Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Ein Dokumentarfilm von Razvan Georgescu

Lesung: Die zärtliche Berührung - Biopsie einer Liebe

Lesung im Rahmen der Krebsinformationstage 2012 von Tina & Razvan Georgescu

Was passiert mit der Liebe, wenn einer der Partner plötzlich an einer todbringenden Krankheit leidet? Wie ändern sich die emotionalen und körperlichen Bedürfnisse des Betroffenen und des Angehörigen? Wie kann man mit einer solchen Belastung umgehen?

Der Fernsehautor und Filmemacher Razvan Georgescu lebt seit fast fünf Jahren mit einem Gehirntumor, seine Frau Christine hat täglich den drohenden Verlust vor Augen. Als ihre Beziehung an der enormen Belastung zu zerbrechen droht, fasst jeder für sich den Entschluss, die eigenen Erfahrungen in einem persönlichen Bericht zu erforschen, wohl wissend, dass es nicht das Ziel einer solchen Unternehmung sein kann, die Beziehung um jeden Preis zu retten. Aus der Gegenüberstellung der beiden Berichte ergibt sich das differenzierte Bild einer emotional hochkomplexen Situation.

Dieses Buch berichtet von einer mutigen und ehrlichen Lebensreise zweier Menschen, deren Liebe unendlich schien, die aber nun -- im Augenblick der höchsten Bedrohung -- vor der Entscheidung steht, neu zu entfachen oder zu verglühen.

Vortrag: Dr. Bernd Schmude: Positives Denken hilft das Immunsystem zu stärken.

Dr. Bernd Schmude

Dr. med. Bernd Schmude geboren 1951 in Frankfurt. Nach einer Ausbildung zum Chemielaboranten Abitur am Frankfurter Abendgymnasium und anschließend Studium der Human-Medizin in Frankfurt. Nach den Facharztausbildungen zum Allgemeinmediziner und Arbeitsmediziner arbeitet er seit Jahren als Arbeitsmediziner im Raum Hanau.

1968 trat er dem Amateurtheater Höchster Bühne 63 bei, deren Leitung er später übernahm, spielte dort Kindermärchen und Kommödien,. Mit Besuch der Tanz- und Theaterwerkstatt Fe Reichelt in Frankfurt und Seminaren bei Samy Molcho und Dusan Parisek war er von 79 bis 82 Mitglied bei dem Traumtänzer-Pantomimentheater. Gründete 1983 sein eigenes Panoptikum-Pantomimen-Theater Frankfurt. Seit 1990 Mitglied im Magischen Zirkel von Frankfurt.

April 1998 Zufallsdiagnose Lymphdrüsenkrebs. Die Lebenserwartung zu diesem Zeitpunkt laut Statistik (traue keiner!) ca. 3 Jahre. Nachdem die ersten Chemotherapien gut ansprachen, kam dann 2000 das Rezidiv und im folgenden Jahr 2001 eine Autologe Stammzelltransplantation.

Pressetext

Hat die Psyche einen Einfluss auf das Immunsystem und den Verlauf einer Krebserkrankung oder deren Entstehung?

Vortrag von Dr. med. Bernd Schmude -Allgemeinarzt und Arbeitsmediziner- selbst betroffener mit einer Krebserkrankung 1998 (damals mit einer statistischen Lebenserwartung von 3 Jahren!).

Körper und Geist sind eine untrennbare Einheit. Das hat schon Platon festgestellt und sich gewundert, warum es einen Arzt für den Körper und einen für die Seele gibt, wo doch beides nicht getrennt werden kann. Warum sollte dann nicht auch unsere Psyche einen Einfluss auf körperliches nehmen können und umgekehrt. Dass die Psyche auch Krebserkrankungen beeinflussen kann, deren Verlauf abmildern oder sogar eine Vollremission oder Heilung erreichen kann, weiß man heute. Wie das alles im Körper abläuft, ist noch nicht hinreichend geklärt, aber es ist möglich.

Wie können Sie also ihr Immunsystem positiv stimulieren, dass die Wahrscheinlichkeit einen Tumor zu bekommen geringer wird? Auch bei bereits bestehender Krebserkrankung gibt es Möglichkeiten diese besser zu verkraften. Sie können lange und mit guter Lebensqualität mit dem Krebs zu leben, oder ihn vielleicht sogar besiegen. Immer wieder gelingt es Menschen, welche von der Schulmedizin bereits aufgegeben wurden, dennoch Ihren Krebs zu besiegen. Erfahren Sie den neuesten Stand der Forschung auf dem Gebiet der Psychoneuroimmunologie und Psychoonkologie.

Die gute Nachricht: Krebs bedeutet heute nicht mehr automatisch Tod oder Sterben. Mit der Erkrankung leben und es trotzdem Bewältigen. Lernen Sie kämpfen! Es lohnt sich!

Vortrag: ZytoService

Zytostatika

Auf Einzelanforderung des behandelnden Arztes stellen ZytoService im Auftrag von Apotheken in modernen Herstellbetrieben in Hamburg Jenfeld, Hamburg Altona und Hamburg Uhlenhorst patientenindividuelle Chemotherapien her. Das Produktspektrum umfasst die gesamte Bandbreite aller in Deutschland zugelassenen onkologischen Arzneimittel.

ZytoService

ZytoService wurde 2002 in Hamburg gegründet. Im Jahr 2006 erfolgte die Zulassung als pharmazeutischer Herstellbetrieb nach § 13 AMG. Seit der Gründung ist die Anzahl der hergestellten Infusionen stetig gestiegen, so dass 2008 knapp 200.000 Zytostatika, parenterale Ernährungen, Antibiosen und andere sterile Infusionslösungen hergestellt worden sind.

An zwei Standorten in Hamburg beschäftigt ZytoService heute knapp 100 hoch qualifizierte Mitarbeiter mit pharmazeutischer Ausbildung. Alle Mitarbeiter sind in der GMP-gerechten Herstellung ausgebildet. Mit rund 40 approbierten Apothekern im Verbund besitzt ZytoService ausgezeichnete Expertise in allen Bereichen der onkologischen Pharmazie. In enger Kooperation mit öffentlichen und Krankenhaus versorgenden Apotheken erweitern wir kontinuierlich unser Fachwissen. Betrachten Sie uns als Ihren Ansprechpartner für alle pharmazeutischen und betriebswirtschaftlichen Fragen, mit denen sich Krankenhäuser, Ambulanzen, niedergelassene Ärzte, Pflegekräfte und Apotheken konfrontiert sehen.


Ende 2009 wurde mit der Eröffnung unseres neuen GMP-Herstellbetriebes in Hamburg-Jenfeld ein neues Kapitel in unserer Unternehmensgeschichte aufgeschlagen. Mit 6 Laboren und 24 Werkbänken auf knapp 2500 qm Fläche haben wir dort eines der modernsten Steril-Labore Europas geschaffen.


Weitere Informationen:

Krebsinformationstage 2010 und 2011

Ulrich protestiert fürs Überleben Sehr guter Film-Beitrag


Pressespiegel 2012