Krebsinformationstage 2015

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Terminplan

  • Dienstag, den 15. September um 19 Uhr 30

„Wenn die Lymphknoten bösartig werden: Maligne Lymphome“ Dr. Christoph zur Verth

  • Freitag, den 18. September um 19 Uhr 30

Vorstellung unseres gemeinsamen Projektes "Krebsberatungszentrum Westküste"
Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft, Katharina Papke

  • Dienstag, den 22.September um 19 Uhr 30

"Ganzheitliche Therapien bei Krebserkrankungen" Jutta Trautmann, Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e.V.

  • Donnerstag, den 24. September um 19 Uhr 30

"Darmkrebs - Fortschritte in Vorbeugung und Behandlung"
Vorstellung des neuen WKK-Chef-Onkologen Prof. Dr. Hermann

  • Dienstag, den 29. September um 19 Uhr 30

"Zahn-Implantate im Zusammenhang mit Kopf-Hals-Strahlentherapie."
Dr. Katharina Gößling und Dr. Markus Monsees

  • Mittwoch, den 30. September um 19 Uhr 30
    Filmabend 50 / 50





Veranstaltung für Krebsbetroffene und ausdrücklich auch für Angehörige und Freunde

Alle Veranstaltungen finden in der Galerie Rusch, Brunsbüttel Schulstraße 38 statt und beginnen um 19 Uhr 30


Die erste Veranstaltungswoche der 7. Brunsbütteler Krebsinformationstage beginnt am Dienstag, den 15. September mit einem Brückenschlag über den Kanal. Dr. Christoph zur Verth ist Oberarzt am Klinikum Itzehoe. Darin sehen die Veranstalter, das sind die Organisatoren der Wattolümpiade , ein wichtiges Signal, denn sie nannten ihre neueste Initiative ausdrücklich das "Krebsberatungszentrum Westküste".

Dr. zur Verth widmet sich in seinem Vortrag speziell den bösartigen Lymphknotenerkrankungen. Diese können sich in den Lymphknoten, aber auch in den Tonsillen, in der Milz oder im Knochenmark (Stammzellen) bilden. Das betrifft zwar vor Allem ältere Menschen, der Altersgipfel liegt im 6. Lebensjahrzehnt, es gibt aber auch bösartige Lymphome, die bereits im Kindesalter auftreten. Die WHO-Klassifikation unterscheidet Hodgkin-Lymphome und Non-Hodgkin-Lymphome. Die genau Klassifikation und der Fortschritt der Erkrankung bestimmen die Prognose, die entweder sehr gut oder auch wenig aussichtsreich sein kann. Dr. zur Verth berichtet über den aktuellen Stand der Forschung zum Thema.


Die zweite Veranstaltung dieser Woche ist der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft selbst gewidmet. Sie findet am Freitag, den 18. September um 19 Uhr 30 statt.

Katharina Papke ist als Geschäftsführerin seit Jahren die vertraute Partnerin des "Wattikans" und baute mit den Organisatoren der Wattolümpiade die Krebsberatungsstellen in den Westküsten-Kliniken und aktuell das neue Krebsberatungszentrum Westküste auf. Erst durch diese sehr aktive Zusammenarbeit trat das Thema "Krebs" an der Westküste aus dem Schatten betroffener Verdrängung. Die Zusammenarbeit mit dem onkologischen Arbeitskreis und zahlreiche Fachreferate wurde stets aus dem Blickwinkel von Betroffenen und Angehörigen gestaltet. Aus diesem Schulterschluss entstanden Angehörigenzimmer und weitere Strukturen zur Förderung der Patientenkompetenz.

Katharina Papke wird Krebsbetroffenen, Angehörigen und Freunden über vorhandene Möglichkeiten, aber auch über Pläne und Ziele der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft unter dem Motto "Wissen hilft Überleben" informieren.


Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos.

„Wenn die Lymphknoten bösartig werden: Maligne Lymphome“

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Vortrag am Dienstag, den 15. September 2015 um 19 Uhr 30

Dr. Christoph zur Verth ist Oberarzt der Medizinischen Klinik im Klinikum Itzehoe. Schwerpunktsbezeichnung Hämatologie und internistische Onkologie.
Lymphom ist ein Sammelbegriff für Lymphknotenvergrößerungen beziehungsweise Lymphknotenschwellungen und Tumoren des Lymphgewebes.

Maligne Lymphome sind bösartige Neubildungen (Neoplasien), die durch monoklonales Wachstum von lymphatischen Zellen entstehen. Lymphatische Zellen finden sich in Lymphknoten, Tonsillen, Milz und im Knochenmark (Stammzellen).

Maligne Lymphome betreffen vor allem ältere Menschen, der Altersgipfel liegt im 6. Lebensjahrzehnt. Es gibt aber auch bösartige Lymphome, die bereits im Kindesalter auftreten.

Die WHO-Klassifikation unterscheidet das Hodgkin-Lymphom und Non-Hodgkin-Lymphome. Letztere unterteilen sich in B-Zell-Lymphome und T-Zell-Lymphome. Die genaue Klassifikation und der Fortschritt der Erkrankung bestimmen die Prognose, die entweder sehr gut oder auch wenig aussichtsreich sein kann.


Die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft und das Krebsberatungs-Zentrum Westküste

Eine der Scheckübergaben 2015. Hier an die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft.

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Vortrag am Freitag, den 18. September um 19 Uhr 30

Katharina Papke ist als Geschäftsführerin der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft seit vielen Jahren die direkte Ansprechpartnerin für den "Wattikan". Aus den gemeinsamen Bemühungen um das Wohl Krebsbetroffener erwuchsen zunächst zwei Beratungsstellen in den Westküsten-Kliniken in Brunsbüttel und Heide. In diesem Jahr bezog die Krebsgesellschatf gemeinsam mit dem "Wattikan" eine zentrale Anlaufstelle außerhalb des Klinikbetriebes im Ärztehaus in der Brunsbütteler Koogstraße.

Katharina Papke berichtet über die Organisation und die Ziele an der Westküste.


Ganzheitliche Therapien bei Krebserkrankungen

Ein mutmachender Vortrag vor einer bis auf den letzten Platz besetzten Galerie. Jutta Trautmann (Mitte) vermittelte den Krebsbetroffenen wichtige Grundsätze, die das eigene Selbstvertrauen stärken und eine eigenverantwortliche Fortsetzung einer Therapie auf kraftvolle Weise ermöglichen. Wer Chemo und andere Therapien überstanden hat, trachtet nach Alternativen, die das eigene Immunsystem als Schutz vor Rezidiven unterstützen können. Welch wichtige Aspekte dabei Ernährung und Psyche einnehmen, wurde vielen Besuchern des Vortragsabend sehr kompetent und vor Allem auch nachvollziehbar nahegebracht. Zum Abschluß erfuhren die Besucher sogar noch, was Qigong ist und nahmen eine einfache Übung begeistert auf. Der Initiator der 7. Krebsinformationstage Jens Rusch (Links) und die Leiterin des neuen Krebsinformationszentrums Westküste Petra Köster (rechts) waren sehr zufrieden mit der Auswahl dieser kompetenten Referentin der Deutschen Gesellschaft für biologische Krebsabwehr.
Weitere Informationen über Qigong: Wikipedia
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In der Krebsmedizin gibt es unterschiedliche Therapiekonzepte, die sich zum Wohle der Patient-innen ergänzen sollten. Die Tumor zerstörenden Therapien wie Chemotherapie und Bestrahlungen können oft schnell viel erreichen, sie schwächen aber auch die körpereigenen Regulationskräfte, die für die Genesung wichtig sind.

Um Rückfälle zu verhüten und um die Selbstheilungskräfte wieder aufzubauen, ist eine begleitende biologische Behandlung sinnvoll. Zu den biologischen Therapien gehören Immuntherapien, eine Ernährungsumstellung, die psychische Stabilisierung und die körperliche Aktivierung. Viele Untersuchungen zeigen, dass Patienten selbst viel zur Gesundung beitragen können. In dem Vortrag werden viele Anregungen zur Gesundheitsförderung gegeben die für erkrankte, aber auch für gesunde Menschen interessant sind. Ergänzt wird der Vortrag zu biologischen Therapien durch einfache Übungen zur Entspannung und Körperwahrnehmung.

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung ganzheitlicher Therapien und wurde vor 33 Jahren in Heidelberg gegründet. Sie ist die größte Beratungsorganisation für ganzheitliche Heilverfahren im deutschsprachigen Raum. Die Beratungsstelle in Hamburg ist für den Norden Deutschlands zuständig.


Vortrag am Dienstag, den 22. September um 19 Uhr 30


Referentin: Jutta Trautmann, GfBK Beraterin, Lehrerin für Qigong, Ernährungskurse und Gesundheitsprävention

Kontakt: Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e.V.

Beratungsstelle Hamburg Waitzstr. 31 22607 Hamburg Tel. 040-6404627 Mo, Di, Mi, Do.: 10 - 13 Uhr Freitag 9-10 Uhr Persönliche Beratung auch außerhalb dieser Zeiten nach telefonischer Anmeldung möglich. gfbk-hamburg@biokrebs.de Website: www.biokrebs.de


"Darmkrebs - Fortschritte in Vorbeugung und Behandlung"

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Das Foto irritiert, Jens Rusch hat Prof. Thomas Herrmann nicht unters Kinn geboxt. Wirklich nicht. Es gab überhaupt keinen Grund. Ein sympathischer und höchst kompetenter Zuwachs für unsere WKKs. Rechts: Petra Köster, Leiterin unseres Krebsberatungszentrums Westküste.

Vortrag am Donnerstag, den 24. September um 19 Uhr 30


Prof. Dr. Herrmann ist Facharzt für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Hämatologie und Internistische Onkologie und seit dem 1.7.2015 Chefarzt (im Kollegialsystem mit Herrn Prof. Dr. Dr. Keck) der Medizinischen Klinik 1 im Westküstenklinikum Heide.

Davor war er seit 1.3.2010 als Chefarzt im Klinikum Idar-Oberstein und davor seit 1997 am Universitätsklinikum Heidelberg, und zwar von 1997 bis 2010 in der Medizinischen Universitätsklinik und von 2005 bis 2010 zusätzlich im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen, tätig.

Darmkrebs gehört zu den drei häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Eine Besonderheit dieser Erkrankung liegt darin, dass sie sich in den meisten Fällen sehr langsam aus gutartigen Vorstufen entwickelt, so dass sie durch Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen grundsätzlich vermeidbar bzw. früh erkennbar ist. Die Behandlungsmöglichkeiten sowohl der frühen als auch der fortgeschrittenen Darmkrebserkrankung haben sich in letzter Zeit deutlich verbessert. Der Vortrag geht auf die aktuellen Möglichkeiten der Vorsorge wie auch auf neue Entwicklungen in der Behandlung ein.

Kurz nach seinem Stellenantritt wurde prof. Dr. Herrmann zum Regionalbeauftragten der Stiftung LebensBlicke (http://www.lebensblicke.de/uber-uns/stiftung/stiftungsziele/) ernannt , die sich die Verringerung der Neuerkrankungsrate und der Sterberate an Darmkrebs zum Ziel gemacht hat.


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Engagiert und menschlich. Ein großartiger, fachkundiger Vortrag, spezifisch aus Patientensicht formuliert. Wir schätzen fachkundige Mutmacher.

Zahnimplantate als Chance nach Tumoren in der Mundhöhle

Mundkrebs - Knochenaufbau - Zahnimplantate

Vortrag am Dienstag, den 29. September um 19 Uhr 30


Dr.Markus Monsees, Zahnarzt und Implantologe und Dr.Katharina Gößling, Zahnärztin sind in Ihrer Brunsbütteler Praxis u.a. spezialisiert auf die Behandlung von Patienten, die durch eine Krebstherapie erheblich vorgeschädigt sind.

Kurzvita Frau Dr.Katharina Gößling:

Studium der Zahnheilkunde in Münster. 3 jährige Tätigkeit als Zahnärztin in Bremen. Wissenschaftliche Forschung und Promotion über bösartige Tumoren der Mundhöhle.

Ab Oktober 2015 in der Praxis Johannes-Brahms-Strasse 1-3 in Brunsbüttel tätig.

Bösartige Tumoren der Mundhöhle bedeuten, selbst nach erfolgreicher Therapie, dass die betroffenen Patienten mit schwerwiegenden und v.a. für jedermann sichtbaren Folgen leben zu müssen . Nicht selten kommt es im Rahmen der Therapie zu erheblichen Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes sodass z.T. plastische Rekonstruktionen notwendig werden. Bei nahezu allen Patienten ergeben sich allerdings Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme. Durch modernes Knochenmanagement am Kiefer sowie den Einsatz von Zahnimplantaten kann diesen Patienten das eigenständige Abbeißen, Kauen, das Sprechen und damit ein großer Teil an Lebensqualität zurückgegeben werden.

Dr.med.dent. Markus Monsees, Brunsbüttel, verheiratet, 3 Kinder. Studium an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Stipendiat des Institutes für Begabtenförderung der KAS. 1994 Promotion mit dem Prädikat magna cum laude. Seit mehr als 20 Jahren als Zahnarzt in Brunsbüttel tätig. Teilnahme am international training in dental implantology der Universitäten Kiel, Kopenhagen, Düsseldorf, New York . Gründung des Implantologikum© im Jahre 2014 mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie und Knochenregeneration.


Filmvorführung


Kino-Abend in der Galerie Rusch am Mittwoch, den 30. September um 19 Uhr 30

Wie lustig ist eine Krebserkrankung? Nicht übermäßig. Findet auch „50/50“, der dritte Film des überaus interessanten Jonathan Levine. Und trotzdem ist sein Film über den zähen Überlebenskampf eines Mittzwanzigers, der mit einer lebensbedrohenden Form von Rückenkrebs diagnostiziert wird, eine Komödie. Weil das Leben auch dann noch urkomisch und absurd ist, wenn das Ende naht. Es ist beachtlich, wie es ihm gelingt, sich an der Form des gängigen Buddy-Movies zu bedienen – mit Seth Rogen als obligatorisch obszönem besten Freund –, einem dann aber doch die Lacher im Hals stecken bleiben, sobald es ernst wird. Starker Film.


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Weblinks

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