Meerkampf

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“Wattleten“ in the mud: a documentary film about the annual “Wattolümpiade“ – and what motivates its organizer. They view the mudflats of the North German Elbe estuary as a creative playground: the makers of the “Wattolümpiade“, the Wadden Olympiad. In the foreground stand the sensual joy of handling mud, of conducting sports-like contests at low tide and of the wilful world of “wadden psychology“. Other important factors for artist and “Wattolümpiade“-initiator Jens Rusch are the fund-raising for cancer information centres, the refusal to give up and a stance in life shaped by high and low tides. The amphibian mudflats and the landscape of dykes provide the setting in which the “Wattleten“, the “waddletes“, stomp a spectacle into being that seems out of this world but has a serious background.

Frank D. Müller

Frank D. Müller ist ein Regisseur, der zwar überwiegend in München lebt und arbeitet, aber dabei immer seine Heimat im Herzen trägt. Da war es naheliegend, daß er sich irgendwann einmal die Wattolümpiade zu Thema nehmen würde. Immerhin ist er in Brunsbüttel aufgewachsen.


Statement

Der Krebs ist ein Kriegsherr, der seine Gefangenen hilflos macht und oft grausam zu Tode foltert. Besser kann ich das nicht ausdrücken. Mir kam während meiner eigenen Tortour immer wieder die Szene aus dem Film von Ridley Scott in Erinnerung, als sein „Alien“ im Bauch des Astronauten rumort und schließlich die Magenwand durchbricht um „geboren“ zu werden. Nie wurde eine passendere Metapher für Krebs geschaffen und es war ein Filmemacher, kein Arzt oder Wissenschaftler, der latente Ängste auf geniale Weise transformierte.

Das ist deshalb so ungeheuer wirksam, weil man damit an verdrängte, individuelle Angstvisionen appellieren kann.

Daher gilt eines der Hauptanliegen unseres Engagements eben auch dem Abbau dieser Verdrängungsmechanismen, die sich um den Umgang mit Krebs und Krebsbetroffenen entwickelt haben.

Wie aber erreicht man Menschen, deren psychologisches Schutzschild, deren Verdrängungspotential ja nicht grundlos eine Selbstschutzfunktion ausführt?

Wir fassten vor sechs Jahren den waghalsigen Entschluss, diese Extreme in ihr absolutes Gegenteil zu kehren: In Spaß und Ausgelassenheit, in kuriose Kreativität, in pure Vordergründigkeit.

Wir waren unsicher, ob das verstanden werden würde, denn der Nutzen für die Krebsbetroffenen sollte konsequent hintergründig verlaufen. Ein fragiler Balance-Akt, der jedoch bestimmend für Akzeptanz und Unterstützungsbereitschaft werden könnte.

Genau diesen Aspekt zu illuminieren hat sich der Filmemacher Frank D. Müller zur Aufgabe gemacht – und war sich bis zum Abschluss der Schneidearbeiten unsicher, ob er diesem Anspruch gerecht werden könnte.

Wie bringt man die rund um den Erdball kolportierten Fotos und Filmszenen von schlammverschmierten „Wattleten“, von semierotischen Watt-Sufragetten und Schlammfetischisten mit diesem ernsthaften Anliegen in Einklang? Wie kann die chaotische Sprachregelung der Organisatoren, des sogenannten „Wattikans“, können verrückte Sportarten wie „Aalstaffellauf“ oder „Fischtennis“ eine Unterstützungsbereitschaft bei Skeptikern entfachen?

Es scheint zwischen diesen Aspekten eine unüberwindbare Kluft zu geben, eine Nichtdarstellbarkeit.

Müller scheint den einzigen Weg gefunden zu haben. Es sind die Personen, in deren Köpfen die Pole sich zusammenfinden. In diesem minimalistischen Schmelztigel lokaler Kreativität scheinen die Widersprüche aufgehoben, hat sich eine positive Spiegelfechterei mit dem Damoklesschwert „Krebs“ seinen Weg gesucht.

Frank D. Müller gewann das Vertrauen der Beteiligten und sie ließen ihn in ihre mentalen Intimbereiche, verhüllten auch dort kein Lindenblatt im Drachenblut.

Sein Stilmittel, ein lockerer Reportagecharakter, erleichterte den Beteiligten die Selbstdarstellung. Einige der Mitstreiter leben inzwischen bereits nicht mehr, ihnen bleibt eine Premiere leider versagt. --Momme Mannüberbord 08:51, 19. Aug. 2009 (CEST)

In Arbeit: Der Film über die Wattolümpiade

Das Team des Dokumentarfilms meerkampf. watt? hat 2007 und 2008 über mehrere Monate die Organisatoren sowie einige Teams, die an der Wattolümpiade teilnehmen, begleitet. Als “Wattikan“ und “Wattleten" berauschen sie sich an den Wettkämpfen, die an einem Nachmittag im Sommer stattfinden. Wichtigste Disziplinen: Watt-Fußball, Watt-Handball und Aal-Staffellauf.

meerkampf. watt? zeigt einen ungewöhnlichen Kosmos in einer Region fernab der Ballungszentren. Die Beteiligten unterbrechen die Routine ihres Alltags und stampfen bei Sturm und Regen ein Spektakel aus dem Watt, das trotz seines ernsten Hintergrunds nicht ganz von dieser Welt zu sein scheint. Mit ihrer liebenswerten Sturheit erreichen, sie, womit kaum jemand gerechnet hat: 3.000 Besucher kommen, um beim Spaß im Schlick zuzusehen. Die Beharrlichkeit und Euphorie von Jens Rusch und seinem “Wattikan“ sind ansteckend.

Die Förderung

Der Film wurde von der Kulturellen Filmförderung Schleswig-Holstein gefördert und von der Stadt Brunsbüttel bezuschusst. Der Regisseur ist in Brunsbüttel groß-geworden und kennt einige der Hauptfiguren seit über 20 Jahren. Zwei Kameras waren ständig im Einsatz und haben im HD Format den trotzigen, beharrlichen, grotesken und komischen Weg der Protagonisten begleitet. Eine Deich-Komödie, ein existenzielles Drama. Anarchischer Spaß trifft auf trockene Ironie, Watt-Philosophie trifft auf norddeutsche Sturheit.

Der Wattikan

Jens Rusch ist Maler und bundesweit renommierter Radierkünstler, der als Sohn eines Fischers an der Nordsee aufgewachsen ist. Er ist überzeugt: Ebbe, Flut und die amphibische Landschaft des Watts haben die Menschen hier geprägt. Mit Gleichgesinnten hat Jens Rusch das “Wattpsychologische Institut“ gegründet - ein Sammelbecken hintersinnigen Un-Sinns. Jens Rusch weiß, dass “Wattpsychologie“ für viele Leute albern klingt, aber für ihn und den “Wattikan" ist sie der gedankliche Hintergrund der Wattolümpiade.


2002 bekam Jens Rusch die Diagnose: Krebs. Die Ärzte gaben ihm noch ein halbes Jahr. Er hat bisher überlebt, aber er weiß, dass er jederzeit einen Rückfall bekommen kann - und sammelt seit 2004 durch die Wattolümpiade Spendengelder, mit denen die Krebsgesellschaft in der Region Beratungsstellen eingerichtet hat.

Die gute Seele des “Wattikans" ist Hans Sievers. Vor fünf Jahren sind seine Eltern zu ihm gezogen, im Frühjahr 2007 ist sein Vater gestorben: Lungenkrebs, Spätfolge von Asbest. Statt lange Segeltörns zu machen kümmert er sich jetzt um seine Mutter, die nicht gern allein zu Hause ist. Und er kann sich bei der Wattolümpiade als Bastler austoben: Für das olümpische Feuer hat er eine eigenwillige Konstruktion entwickelt.


Die Wattleten

Die “Wattleten", kommen aus den verschiedensten sozialen Schichten der Region. Sie alle verbindet die Metamorphose im Schlick: Wie im Karneval sind alle gleich, und erlaubt ist, was gefällt. Helden sind die, die kaum noch als Individuen erkennbar sind. Auf ihre Art bereiten sie sich jeweils auf die Wattolümpiade vor: Trainieren im Schlick, basteln Kostüme und wissen spätestens beim Blick auf den dunklen Himmel, dass sie in einer benachteiligten Region leben. Aber Aufgeben? Sie haben die Erfahrung gemacht: Der Regen kommt und geht. Wie die Flut.

Mark Riemann ist als Chef einer Bäckerei gleichzeitig “Wattlet" und kleiner Sponsor der Wattolümpiade. Seine Mannschaft ist jedes Jahr dabei, auch wenn sie noch nie ein Spiel gewonnen hat.

Der “Wattikan" ist auf Leute wie Mark Riemann angewiesen. Denn das Konzept der Wattolümpiade ist simpel: Alle Unkosten werden durch Sponsoren abgedeckt, damit die Eintrittsgelder komplett gespendet werden können.

Der Este Erki Alamaa ist in der Nähe von Brunsbüttel verheiratet. Jedes Jahr holt er seine Freunde aus Osteuropa an die Nordsee und tritt als estnische “Wattional-Mannschaft" an. Ihre Spezialität ist der Aal-Staffellauf, bei dem sie die Gegner in Schlick und Boden rennen. Und wie keine andere Mannschaft genießen sie die Symbiose mit dem Schlick, der sie zu archaischen Figuren werden lässt.


Kontakt

Stimmen

Der Newsletter zum Thema Medien in Schleswig-Holstein herausgegeben von der Filmwerkstatt Kiel der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH


13. Filmfest Schleswig-Holstein – Augenweide Wo ein Kilowatt noch zwei Pfund Schlick sind „Meerkampf. Watt?“ (Frank D. Müller, D 2009)

Zu Beginn das Wattenmeer im sommerlichen Gegenlicht, kräuselnde Wellen, tanzende Lichter auf ihren Spitzen, untermalt mit eingängiger, ruhiger Musik. Die Deichlandschaft davor mit den typischen Dithmarscher Schafen. Ein Schäfer radelt gemächlich von links nach rechts durchs Bild hinter seiner Herde her. Dunkler Schlick, das Spiel kleiner Priele, nicht sichtbare Wattwürmer spucken ihre kleinen Wasserfontänen wie lustige Pfeile aus dem schlammigen Untergrund. Wenige Bilder genügen Regisseur Frank D. Müller in seinem Dokumentarfilm „Meerkampf. Watt?“, um eine sympathische Atmosphäre aufzubauen, die gelassene Landschaft der Elbmündung vor dem Wattenmeer tut ein Übriges.

Watt wird dann vom Kommentar aus dem Off als Ort definiert, „an dem das Leben schlechthin“ entstanden sei. Die Auslassungen des Künstlers Jens Rusche alias „Dr. h. c. Wattpsych Bodo Bodenwelle“, der zunächst nur mit seiner Stimme in Erscheinung tritt, wirken anfänglich wie eine kleine evolutionsgeschichtliche Erklärung, gleiten dann aber in die kalauernde Frage über, „wie sie es bloß die Millionen von Jahren mit nassen Füßen“ ausgehalten hätten (gemeint sind die Lebewesen im Wasser), um dann quasi zur vorweggenommenen Begründung der „schmutzigen Wettkämpfe“ der „Watt-Olümpiade“ zu führen, die im Mittelpunkt des Filmes stehen. Als „sie an Land kamen, sind sie dabei sehr dreckig geworden“, und das hätte ihre Lebensweise geprägt.

Jens Rusche ist Mitbegründer und Spiritus Rector des „Wattpsychologischen Instituts Brunsbüttel“, eines Spaßvereins mit ernsthaftem Hintergrund. Man sieht ihn mit seinen Vereinskameraden bei Ebbe im Watt Schlick in Dosen abfüllen. Er stellt dabei die nette Scherzfrage: „Was ist ein Kilowatt?“ Die Antwort, „zwei Pfund Schlick“, sei schon immer in den Köpfen der Küstenbewohner gewesen, werde aber jetzt vom Verein „umgesetzt“, komme jetzt also in Dosen. Der Spaß an der Blödelei hat natürlich auch ernsthafte Seiten, und die liegen unter anderem im Fördern des Naturschutzes. So versenkten beispielsweise Mitglieder des „Wattpsychologischen Instituts“ Anfang der 80er Jahre Nordseewatt in der Kieler Förde und holten es nach 24 Stunden wieder an die Wasseroberfläche, um es zu analysieren und zu zeigen, dass Nordseewatt in der Ostsee nicht „überlebensfähig“ sei. Mit Spaß und Unsinn wurde medienwirksam auf die bedrohliche Verschmutzung des baltischen Meeres hingewiesen. Dieses Vorgehen ist die Methode des Vereins, Öffentlichkeitsarbeit mit origineller Comedy zu verbinden und somit aufzufallen.

Den Höhepunkt dieses Vereinstreibens kann man alljährlich bei der so genannten „Watt-Olümpiade“ erleben, die seit 2004 an einem Sommerwochenende im Elbwatt vor Brunsbüttel ausgetragen wird. Disziplinen sind z. B. ein Aalstaffel-Lauf, Gummistiefel-Weitwurf, Watt-Tennis, Watt-Hand- und Fußball, an denen Hunderte von Athleten aus ganz Deutschland und z. B. auch aus dem Baltikum teilnehmen. Dank des Einsatzes und der Beharrlichkeit der Organisatoren und des finanziellen und ideellen Mitwirkens von Sponsoren hat sich dieser Wettkampf zu einem veritablen und kuriosen Fremdenverkehrsspektakel für die Stadt Brunsbüttel und Umgebung entwickelt. Verbunden wird der Spaß mit dem Sammeln von Spenden für Beratungsstellen für Krebskranke, was seinen Ursprung in der überstandenen Krebserkrankung des Mitbegründers Jens Rusche hat. 2002 war dieser an Krebs erkrankt und nach vielen Operationen und langwieriger Therapie geheilt worden. Während dieser Zeit wuchs in ihm der Gedanke, dass sich seine alte Idee von einer „Watt-Olümpiade“ vielleicht doch realisieren ließe, wenn man sie mit einem guten Zweck, hier der Krebshilfe, verbinden würde.

Müllers Film nutzt geschickt die Plattform der Watt-Olümpiade, um rund um das Porträt von Jens Rusche ein Kaleidoskop der Beteiligten zu entwerfen, sie mit ihren Meinungen über die Veranstaltung ins Bild zu setzen. Veranstalter, Athleten (hier auch „Wattlets“ genannt), Besucher, Sponsoren, alle kommen sie zu Wort. Benefiz- und Spaßgedanke laufen Hand in Hand; das wird im Film immer wieder deutlich. Müller gelingt es, Rusche als offenen, nachdenklichen Menschen und Künstler zu zeigen, der selten ein Blatt vor den Mund nimmt, auch immer einen Scherz oder Kalauer parat hat, was aber nicht über die Ernsthaftigkeit seiner Intentionen hinwegtäuscht. Ein „kreativer Anarchist“, der mit Ebbe und Flut auch im Leben zu leben gelernt hat, für seine Umwelt in seiner direkten Redselig- und Ehrlichkeit nicht immer leicht zu ertragen, ohne den es aber die Watt-Olümpiade und vielleicht auch das „Wattpsychologische Institut“ nicht geben würde und der am Ende der vierten, erfolgreich durchgeführten Veranstaltung in Ruhe vor der Kamera darüber laut nachdenken kann, allmählich aus der ersten Reihe der Organisatoren dieses sinnvollen „Unsinns“ zurückzutreten und Jüngeren das Feld zu überlassen.


Mutig sind die schmutzigen Wettbewerbe von den Kameraleuten, zum Teil mitten im Dreck spritzenden Getümmel der Mannschaftssportarten, festgehalten worden. Einer der Organisatoren spricht im Vorfeld der Veranstaltung wieder vereinstypisch doppeldeutig davon, was die Leute sehen wollen: „richtig schutzigen, dreckigen Sport“. Rusche lobt die Inbrunst, mit der sich z. B. die Meldorfer Frauenmannschaft „Six Packs“, in dem Schlamm stürze. Die „Six Packs“ hatten sich als erste Mannschaft mit ausgefallenen „Trikots“ attraktiv und witzig kostümiert, um sich dann sehr bald im Verlauf der Wettkämpfe kräftig bis zur Unkenntlichkeit einzusudeln. Sie seien von Anfang an Vorreiter gewesen, berichtet Rusche. Und ein Mitglied dieser Mannschaft beichtet die Überwindung, die es manchmal kostet, sich in den kalten Matsch zu stürzen, wo das Watt, trotz aller Vorbereitung der „Wattlets“, dann doch mit einem mache, was es wolle.

Am Ende sind nicht nur die Sieger glücklich und erschöpft. Mann und Frau wissen, was sie geleistet haben. Ebenso die Zuschauer, die zu Tausenden für drei Euro Eintritt zum matschigen Spektakel strömen und sich prächtig zu unterhalten scheinen. Die Watt-Olümpier hatten auch bei der 4. Olümpiade Glück, der Wettergott zeigte ein Einsehen und ließ nach Regen verhangenen, tiefen Himmeln (an den Vortagen beim Aufbau der Tribünen und sonstiger Einrichtungen) die Sonne scheinen. Und auch der Bürgermeister von Brunsbüttel weiß am Wettbewerbssamstag, was er und seine Gemeinde an der Veranstaltung des für ihn so oft unbequemen Jens Rusche haben, und bekennt es Müller und seinem Team.

Frank. D. Müllers Film erzählt das alles wunderbar unaufgeregt und gelassen, so wie es einem gebürtigen Dithmarscher zusteht. Sein Film ist mit 87 Minuten etwas zu lang geworden, aber dennoch gut anzusehen und weiß zu gefallen. (Helmut Schulzeck)

„Meerkampf. Watt?“, D 2009, 87 Min., Buch, Regie: Frank D. Müller, Kamera: Holger Seidel (DOP), Matthias Zuber, Schnitt: Ulrike Tortora, Frank D. Müller. Gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und der ULR.




Mit Spannung erwartet wurde auch in Lübeck der neue Film von Sung-Hyung Cho. Nach ihrer supererfolgreichen Wacken-Dokumentation Full Metal Village hat sich die in Hessen lebende Südkoreanerin wieder mit dem Zusammenprall zweier Kulturen beschäftigt: Tausende Gastarbeiterinnen aus Korea kamen in den 1960er Jahren nach Deutschland, nach ihrer Pensionierung sind einige von ihnen mit ihren deutschen Ehemännern in ihre alte Heimat zurückgekehrt. Endstation der Sehnsüchte begleitet den Alltag von Paaren in einem „deutschen Dorf“. Doch obwohl die Regisseurin erneut höchste Feinfühligkeit und Klarsicht beweist und schöne Momente vor der Kamera gelingen, bleibt der Film deutlich hinter seinem Vorgänger zurück. An dessen Dramaturgie und Thema erinnert die Dokumentation Meerkampf. Watt? von Frank D. Müller: Wie das Wacken-Festival ist die „Wattolümpiade“, die jährlich an der Elbmündung ausgetragen wird, ein Event mit Kultstatus. Neben skurrilem Dithmarscher Humor, im Matsch suhlenden Wettkämpfern und stimmungsvollen Landschaftsbildern arbeitet Müllers Film den ernsten Hintergrund der Benefizaktion heraus. Quelle: KN

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