Schafpsychologie

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Wohlwolle

Also, mal eines vorweg: Unser Wohlwollen wurde bislang in keinem einzigen Fall von den Schafen goutiert. Da sie uns vom Schäfer als Sensibelchen bis zu Neuroschafen geschildert wurden, wollten wir lediglich präventiv handeln und boten den Schafen eine illustre Platte mit reichlich Salat an.(Bild 1 und 2) Sie rannten einfach ohne weitere Erklärung davon. Das können wir uns also in Zukunft auch sparen. Weshalb aber ist die Schafpsyche so seltsam und für uns Menschen so schwer zu verstehen? Auf dieser Seite versucht das wattpsychologische Institut mit Fachleuten aus aller Welt dieser Frage auf den Grund zu gehen.

Bild 1
Bild 2


Genetische Prädispositionierung

Ausgetreten.jpg

Wie eine lange Schnur zieht sich ein einziger Trampelpfad von Blankenese bis an die Dänische Grenze. Keine Abzeigung, keine Weiche, keine Kreuzung, definitiv ein einziger phantasieloser Trampelpfad. Betreten von tausenden phantasieloser Schafe. Anspruchslos wie Ikea-Kunden. Weshalb machen die sowas?

Den tiefergelegten Ursprung sieht Schafpsychologe Dr. h.c.wattpsych Mario Merino in der genetischen Prädispositionierung: "Wollschafe stammen ursprünglich aus der Steppe, Savanne oder Taiga. Dort bildete Gestrüpp und Dornengeäst eine ernsthafte Gefahr für ein flüchtendes Tier, das kein Interesse an einer friedlichen Auseinandersetzung mit einem Wölf, Bären oder Löwen hatte. Die wollten ohnehin immer nur das eine."

Deshalb fraßen sie sich vorsichtshalber schon einmal geschmeidige Fluchtschneisen ins Gestrüpp und zeigten den Räubern auch noch zum Hohn ihr sorgsam verdrecktes Hinterteil.

Die dreckigen Ärsche wie auch das Anlegen von Fluchtwegen haben die Tiere auch am Elbdeich beibehalten. Aufklärungsversuche mit dem Tenor: "Hier gibt es überhaupt keine Wölfe, Löwen schon gar nicht, und Bären nur äußerst, wirklich alleräußerst selten!" blieben völlig fruchtlos.

Weshalb also machen die das?

Anpassungsprobleme

Auswüchse

Verruchtes Lotterschaf aus dem Woody Allen-Aufklärungsepos "Was Sie schon immer Sex wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten."

Wohl kein anderes Tier hat die sexuelle Phantasie naturnaher Menschen mehr beflügelt, als das Schaf. Laut einer repräsentativen Umfrage in einer irischen Stadt in der Nähe von Killwinningsheep stellten sich 2 % der Männer, die man vor einem Pub-Besuch befragte, vor, im Notfall mit einem Schaf Sex haben zu können. Zum Vergleich: 90 % der nach einem Pub-Besuch befragten irischen Männer konnten sich sehr lebhaft vorstellen, mit einem Schaf Sex zu haben.

Kaum Abweichungen von diesem Zahlenwerk stellte man nach einer ebenfalls repräsentativen Umfrage vor und nach dem Wacken-Open Air fest, weshalb man hier durchaus von einem internationalen Standard sprechen könnte.

Mythologie und Mystik

Syltschaf.jpg

Die äußere Ähnlichkeit eines Schafes mit der Insel Sylt hat immer wieder Konspirationstheorien Stoff geliefert. Wikinger wurden ebenso an den Haaren herbeigezogen, wie Außerirdische. Hahnebüchen. Die Vorliebe der Nordeutschen für Lammgerichte wurde mit den Menschenopfern der Mayas in einen Topf geworfen und die Sylter Salzwiesen entpuppten sich am Ende als Marketing-Gag. Rätselhaft bleibt immerhin, wie man die Nordsee dazu bringen konnte, eine solch seltsame Insel zu formen.