Tour de Watt

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Die Renaissance des Wattfahrradrennens zum zehnjährigen Jubiläum der Wattolümpiade

Der Jubelschrei der Wattcyklisten hallte über das Watt der Elbmündung: "Es wird wieder schmutzigen Fahrradsport bei der Wattolümpiade 2014 geben". Damit haben auch Einzelsportler, namentlich RadfahrFreunde neben den längst ausgebuchten Mannschaftssportarten die Chance zur aktiven Teilnahme an der diesjährigen Wattolümpiade.

Aber zunächst gilt es, genügend Fahrräder bereit zu stellen, denn eine "Tour de Watt" ohne Fahrräder wäre wohl schwer vorstellbar. Der technische Anspruch an die Vehikel ist denkbar gering, die Reifen brauchen im Watt noch nicht einmal Luft enthalten und notfalls geht es sogar ohne Kette durch den Schlamm. Dem Erfindungsreichtum dieser Fahrrad-Wattleten sind kaum Grenzen gesetzt, ganz gleich ob sie nun strampeln, treten oder schieben, schultern oder gleiten. Die Beleuchtung muss nicht funktionieren, die Kette kann fehlen und nach dem sportlichen Einsatz müssen die Fahrräder noch nicht einmal geputzt werden.

Fahrer und Fahrräder bieten der anwesenden Weltpresse auf jeden Fall abwechslungsreiches Kamerafutter.

Wer sich also von seinem alten rostigen Drahtesel bisher nicht trennen mochte, hat nun die Chance ihm einen letzten ehrenvollen Ritt durch das Watt zu gönnen. Angeliefert werden sollte das Vehikel in der Aufbauwoche vor dem 6. Juli in Soesmenhusen direkt am Wattolümpia-Gelände. Für einen kurzen Hinweis zuvor wären die Veranstalter allerdings sehr dankbar, um die Flut der Fahrräder mit der Ebbe in der Elbmündung in Einklang zu bringen.

Den Gnadenhof für die ausgedienten Stahrösser stellt dann die Firma Remondis mit einem praktischen Zielcontainer. Der Erlös dieser Wertstoffsammlung wird dann der Aktion STARK gegen KREBS gespendet.

Ursprung

Der Ursprung liegt in einer ganz simplen Verfahrensfrage. Einige Randausläufer der Tour de France waren bei Lyon falsch abgebogen und landeten nach einigen Tagen in der Nähe von Brokdorf. Da dort niemand so recht französich sprach fuhr man einfach weiter und landete dann versehentlich im Trubel der Wattolümpiade in Soesmenhusen. Hier sprachen zwar einige Wattikan-Mitglieder französich, dachten aber, der Wattkampfleiter hätte im letzten Moment noch eine neue Disziplin zugelassen. Zum Eklat kam es zunächst, als sich einige Tour de Watt-Teilnehmer am Ende einen Pokal abholen wollten. Bei einer Runde Wattenläuper kam man sich aber dann doch näher und warf die Fahrräder auf einen großen Haufen um ihn nach altem dithmarscher Brauch anzuzünden. Fotos folgen.

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