Wattolümpiade 2015

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Dankwort der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft

Liebe Mitwirkende der Wattolümpiade,

tief beeindruckt wie auch bewegt habe ich die Wattolümpiade am vergangenen Samstag erlebt. So gerne spreche ich Ihnen unsere absolute Hochachtung aus! Ich kann nur erahnen, wie viel Zeit, Schweiß und Kraft das Vorbereiten und Durchführen dieser einzigarten Veranstaltung in Anspruch genommen hat und das alles neben dem "ganz normalen Alltagswahnsinn", wie Familie oder Beruf.

Ich erlebe Sie alle/ Euch alle als hochengagierte und liebenswerte Brunsbütteler, die sich unglaublich für ihre Region einsetzen. Wir staunen über die Berichterstattung regional und weit darüber hinaus. Eine unglaubliche Summe von 40.000 EUR sind in diesem Jahr zusammen gekommen um Projekte in Ihrer Region zu unterstützen. Das ist wortwörtlich "unglaublich"... Herzlichen Glückwunsch an Sie alle! Einen größeren Vertrauenszuspruch aus Ihrer Region können Sie beinahe nicht erhalten.

Sie schaffen es aber weit mehr als Spendengelder für Krebspatienten und ihre Angehörigen zu akquirieren.

Das Thema Krebs löst weiterhin überwiegend Ängste aus. Am liebsten möchte sich niemand, einfach so, mit diesem Thema beschäftigen. Ihnen gelingt es durch Ihre Veranstaltung eine wunderbare Brücke zu schaffen die Gäste der Wattolümpiade oder die Leser der Zeitungsberichte dazu einzuladen sich dem Thema ein weiteres Stück zu nähern. Betroffen, ob als Patient oder Angehöriger, war oder wird vermutlich jeder von uns einmal sein. Es ist gut zu wissen, dass jeder darüber sprechen darf. Es ist auch gut zu wissen wo Hilfe angeboten wird und wo nötige Informationen eingeholt werden können. Wissen verringert Angst. Wir möchten Ängste verringern, aufklären und informieren wo wir nur können.

Nicht zuletzt durch unsere neue Krebsberatungsstelle in Brunsbüttel ist die Hemmschwelle in Brunsbüttel deutlich niedriger. Mit Frau Petra Köster haben wir jetzt auch jemanden aus der Region gefunden, die kompetent auf die Anfragen der Betroffenen eingehen kann, vermitteln wird und mit Hilfe aller Beteiligten das Netzwerk nach und nach verbessern kann. Ich freue mich sehr auf die Weiterentwicklung in Brunsbüttel.

Nach der Sommerpause werden wir in Absprache mit Ihnen und weiteren Akteuren in Brunsbüttel einen Plan aufstellen für Veranstaltungen, Kurse, Präventionskampagnen und weitere Aktivitäten. Wir freuen uns stets über Ideen und Äußerung von Empfindungen wobei wir noch mehr Hilfe anbieten könnten. Zögern Sie bitte nie uns zu kontaktieren. Sollten wir uns nicht mehr hören oder sehen, ich wünsche Ihnen/ Euch einen wunderschönen Sommer, Erholung und alles Gute für die kommende Zeit.

Ganz herzliche Grüße

Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft e.V.

Katharina Papke

Geschäftsführerin

Galerie Karsten Schröder

Kontakt: Karsten Schröder bei Facebook

Videos

Galerie Peter Gürtler

Kontakt: Peter Gürtler bei Facebook

Wattdocs, Wattitäter und Händikepp-Cru



Siehe auch:

Rückblicke auf vorgehende Wattolümpiaden

Pressespiegel

Quelle: shz

„Hamburg bewirbt sich gemeinsam mit Kiel für die Olympischen Sommerspiele 2024. Dabei haben wir doch schon jedes Jahr eine unglaubliche Sportveranstaltung in unserer Region“, sagte der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages und Schirmherr der Wattolümpiade Klaus Schlie im Rahmen seiner Eröffnungsrede. Auch im elften Jahr ihres Bestehens verlor die Brunsbütteler Wattolümpiade nicht an Fahrt. Rund 400 Wattlethen und tausende Zuschauer aus ganz Deutschland und den Nachbarländern trafen sich am Sonnabend im Elbschlick vor den Toren der Schleusenstadt. Dort wurden auf der rund 35 000 Quadratmeter großen Wattkampffläche die schmutzigsten Spiele für eine saubere Sache zugunsten der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft ausgetragen. Unter den Anfeuerungsrufen einer Vielzahl an Schlachtenbummler zogen 42 Mannschaften ins Watt, um sich in Sportarten wie Wattfußball, Watthandball sowie Wattwolliball und dem Schlickschlittenrennen zu messen. „Aus Rücksichtnahme, insbesondere auf jene Watt-Sportler, die sich auch von einer weiten Anreise nicht abschrecken ließen, um bei diesem sportlichen Benefizspektakel dabei zu sein, haben wir den Veranstaltungstag erstmalig seit 2004 auf einen Sonnabend verlegt, sodass die Wattlethen am Sonntag stressfreier wieder nach Hause reisen können“, so der Ehrenvorsitzende des Wattolümischen Komitees Michael Behrendt.


Doch bevor es für die Spieler so richtig schön matschig wurde, durften sich die humorvollen Gladiatoren der Moderne, beim stimmungsvollen Einlauf der Wattlethen ausgiebig vom Spalier stehendem Publikum feiern lassen. Manch ein Team sammelte hierbei bereits, durch besonders ausgefallene und mühevoll umgesetzte Kostüme, die ersten Punkte der Jury. Pokale gab es nämlich nicht nur für die sportlichsten Mannschaften. Ausgezeichnet wurde ebenfalls das beste Wattkottchen, der lustigste Mannschaftsname, beste Fans, Trikots und die lustigste Mannschaft.

Neben Bonnie Strange, die als Moderatorin, Modedesignerin und Ex-Freundin von Wilson Ochsenknecht Bekanntheit erlang, hatte sich auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer unter die Wattsportler gemischt und seinen Anzug gegen Sportkleidung getauscht. „Es ist eine unglaublich tolle Erfahrung. Während ich mich anfänglich extrem unsicher auf dem matschigen Untergrund fortbewegt habe, klappt es mittlerweile ganz gut“, zeigte sich Meyer begeistert, auch wenn es seine Mannschaft am Ende nicht ins Finale schaffte.

Vor der Übergabe der Siegerpokale heizte der durch die Fernsehsendung X Factor bekannt gewordene Sänger Alexander Knappe und Band dem Publikum gehörig ein. Mit seinen Charts-Hits „Weil ich wieder zu Hause bin“, „Lauter Leben“ und weiteren Titeln begeistert er das Publikum, bevor er sich in Richtung Wedel verabschieden musste, wo er bereits für ein Konzert erwartet wurde.

Im Anschluss an die Siegerehrung nahm das hanseatische Quartett „Boys2Rock“ die Bühne ein und sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang der Wattolümpiade.


Folgende Auszeichnung wurden verliehen

lustigste Mannschaft: „Danc´n Art“, bestes Trikot: „Inglorious Wattstars“, beste Fans: „The Schlick-Stones“, lustigster Mannschaftsname: „FC Wattikan“, bestes Wattkottchen: „Männer vom Fluss“, Fußball Gold: „Die tighten Watthunde“, Silber: „Konolschieter“, Bronze: „Construction Crabs“;

AnzeigeAnzeige Wolliball Gold: „Watt´n Bagger“, Silber: „Watttussis“, Bronze: „Chemie-Gladiatoren“;

Schlickschlittenrennen Gold: „Wattman & Robben“, Silber: „Heavy Fuel Dremaboys“, Bronze: „unswolltekeinanderer“; Gesamt-Olümpiasieger: „Die tighten Watthunde“