Wattpsychologie

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Das Wattpsychologische Institut

Das wattpsychologische Institut ist eine wissenschaftliche Forschungseinrichtung von allerhöchster internationaler Reputation. Dem Institut gehört eine Fischbratküche, eine Feldstudienabteilung für geistige Getränke und ein Hochsicherheitstrakt an.

Eines der Forschungsschiffe des wattpsychologischen Institutes, die sagenumwobene MS Gönn mi dat und der Schiffskoch Dr. h.c. wattpsych. Paul Combüs


Institutsmitglieder

   * Dr. h.c. wattpsych Momme Mannüberbord Institutsleiter
   * Dr. h.c. wattpsych Lasse Leinenlos Präsident Wattikan
   * Dr. h.c. wattpsych Bodo Bodenwelle Wattkampfleitung
   * Dr. h.c. wattpsych Walter Wattislos Wattrat 
   * Dr. h.c. wattpsych Leonardo da Winzig Wattrat 
   * Heimseite Dr. h.c. wattpsych Leonardo da Winzig
   * Dr. h.c. wattpsych Siegfried Seebeben Wattrat/Wattstock-Orga
   * Dr. h.c. wattpsych Henry Hammerhai in memoriam
   * Dr. h.c. wattpsych Willy Wind Gründungswattrat 
   * Dr. h.c. wattpsych Otto Ocular Consulatsleiter Kiel
   * Dr. h.c. wattpsych Detlef Dorsch Institutsveteran
   * Dr. h.c. wattpsych Steffen Stint Consulatsleiter Geltorf
   * Dr. h.c. wattpsych Hartmut Auchgut Aalmanufaktur Geltorf
   * Dr. h.c. wattpsych Günni Gefahrinvollzug Wattikano
   * Dr. h.c. wattpsych Rabea Rabiata Wattikana
   * Dr. h.c. wattpsych Darwin Dadadeich Heimseite
   * Dr. h.c. wattpsych Scharli Schietegol in memoriam
   * Dr. h.c. wattpsych Francis Ford Wattola Instituts-Filmfuzzi
   * Dr. h.c. wattpsych Rainer Werner Wattbinder ebenfalls
   * Dr. h.c. wattpsych Follker Follfosten Wattikano
   * Dr. h.c. wattpsych Porcus Delicti Wattrüffelschweinführer

Legende

1977 gründete Dr. h.c. wattpsych Momme Mannüberbord in Brunsbüttel das Wattpsychologische Institut. Noch heute hat es in der Stadt zwischen Elbe und Kanal seinen Sitz. Das Institut unterhält Konsulate in Kiel, Lübeck und Geltorf mit angegliederter Aalmanufaktur.

Mit der Gründung des Instituts und der damit verbundenen Eröffnung der »phantastischen Hochschule für angewandte Kreativität (WAPIPHAK)«, hatte Rusch eine Einrichtung geschaffen, in der parallel zum Alltagsleben eine Gedanken- und Tatenwelt aufgebaut werden konnte, in der es nicht um Leistung, Erfolg und sinnloses Tun ging, sondern darum, Un-Sinn zu betreiben. Diesen Grundsatz verfolgen das Institut und die ihm angeschlossenen Einrichtungen bis heute.


Soweit der geschichtliche Teil. Und noch immer steht die Frage im Raum: Watt is denn nu mit Wattpsychologie?

Am besten klärt sich diese Frage durch unser Manifest. Vereine haben ihre Satzungen, Richter ihre Gesetze und das Wattpsychologische Institut hat als anständige Forschungseinrichtung eben sein Manifest. Und das lautet wie folgt:

Prolog

Wattpsychologie für sich allein genommen scheint schon der bare Unsinn zu sein. Und auch der Begriff »phantastische Hochschule« verheißt nichts Seriöses, auf keinen Fall aber eine ernstzunehmende Einrichtung.

Dies ist beabsichtigt: Die Wattpsychologie will mit dem traditionellen Hochschulbegriff brechen, soweit der mit Disziplin und gesteigerter Ordnung verbunden ist.

Sie sucht stattdessen das Abenteuer, Ereignisse und Erlebnisse in neuer Weise zu initiieren, zu kombinieren, zu interpretieren, Abläufe zu entwerfen und die Menschen dabei in andere als die gewohnten Situationen zu versetzen.

Wattpsychologie will durch scheinbar sinnlose, im Leistungssinn unproduktive Tätigkeiten die schöpferische Phantasie anregen, die Kontaktfähigkeit im Umgang mit Menschen und Dingen sensibilisieren und ihre Anhänger wieder »begreifen« lehren.

Das Wattpsychologische Institut Brunsbüttel bündelt Menschen, die bereit sind, dabei mitzuwirken.

Die Wattpsychologie basiert auf dem Watt, auf dem Wechsel zwischen Ebbe und Flut, dem Erscheinen und Verschwinden. Das Watt ist dabei Rohstoff wattpsychologischen Denkens und Tuns - sowohl physisch als auch psychisch, sowohl metaphysisch als auch metapsychisch.


Warum zum Teufel gerade Watt?

So wird der nichtsahnende, nichtswissende und auf Ernsthaftigkeit bedachte Mensch fragen. Er beginnt mit seiner Frage bereits, sich in die Wattpsychologie vorzutasten, indem ihm ein tief empfundenes »Watt is dat?« aus der Seele steigt.


Warum also gerade Watt?

1. »Watt« klingt ursprünglich, unverbildet und bedeutet im besten Hochdeutsch eigentlich »was«. Soviel, wie das Watt mit dem Watt zu tun hat, soviel kümmert es den Wattpsychologen, was ihn als phantasiebegabten Menschen bei seinem Höhenflug ausgerechnet DAZU trieb.

2. Weil das jodhaltige Reizklima des vom Watt geprägten Dithmarscher Landstrichs den Prozess ganzzeitiger Sensitivisierung und Sensibilisierung im besonderen Maße zu fördern imstande ist.

3. Weil die scheinbar öde Formsprache dieser Schlammwüste Watt mit ihren Prielen und atmenden Muschelbänken, mit ihrem von Wattwürmern stigmatisierten Grau, mit ihrem von reißenden Gezeitenströmen zerschnittenen Antlitz in besonderer Weise dazu geeignet ist, mit oberflächlichen Sehgewohnheiten zu brechen und zugleich den ständigen Überlebenskampf der Kreaturen und der Dinge widerspiegelt.


Das Watt - das sind Gehirnwindungen und Darmtrakte, Urschlamm, zugleich Zeugung und Maßlosigkeit, Erinnerungen an frühe Kindheitstage, in denen das Spiel in morastigen Pfützen noch höchsten und intensiven Lebensgenuss vermittelte, an Tage, in denen Einbildungskraft von Schule und Konvention noch ungegängelt waren, als weder Existenznot noch Leistungsdruck den Gedankenflug in Erlebniswelten verstellten, die uns heute meist nur noch unter Alkohol- und Drogeneinfluss in ihrer Denaturierung als Alpträume beschleichen.

Wattpsychologen wollen zur Phantasie und Kreativität unbeschwerter Kindheitstage zurückfinden. Die scheinbar absichts- und sinnlose Beschäftigung im Range eines echten Forschungsvorhabens führt schließlich zu einem akademischen Grad, der bestätigt, dass Anstrengungen, jedoch keine Leistungen erbracht wurden.

Der Gegenstand wattpsychologischen Tuns soll neigungsorientiert sein und in einem erkennbaren Zusammenhang zur Idee der Wattpsychologie und ihrer Aufgabenstellung nach dem OkzeVdwGg stehen.


Epilog

Den Unsinn ernst nehmen! Das Paradoxe akzeptieren! Das Unmögliche realisieren! Dem Alltäglichen eine irrwitzige Note abgewinnen! All das sind Ansatzpunkte für wattpsychologisches Forschen.


Das Organisationskonzept zur effizienten Verbreitung des wattpsychologischen Gedankenguts (OkzeVdwGg)

Das Organisationskonzept zur effizienten Verbreitung des Wattpsychologischen Gedankenguts (OkzeVdwGg) ist Grundlage jeglicher wattpsychologischen Aktivität der Mitglieder des Wattpsychologischen Instituts Brunsbüttel, Phantastische Hochschule für angewandte Kreativität (WAPIPHAK). Das OkzeVdwGg bestimmt Begriffe, Gedanken, Riten, Formen, Ereignisse, Lehrinhalte und Strukturen der Wattpsychologie und stellt gleichsam die Hausordnung des WAPIPHAK dar. Quelle: Hans Werner Kany (Dr.h.c.wattpsych Detlef Dorsch)

Links

   * Watttrüffelschwein mit 3T
   * Wattskilanglauf
   * Aalstaffellauf
   * Wattolümpiade
   * Wattstock
   * Wattpsychologische Literatur 
   * Wattlinguistik Wattdeutsch
   * Wattpsychologie bei myspace


Literatur

  • Jens Rusch, So funktioniert Dithmarschen, Heide 1984, Aus der Kurzfassung: "Wattpsychologie? Dem verdutzten Leser geht schnell ein Licht auf, wie die "Kieler Nachrichten" urteilen: "Hier treibt geballter Nonsens Blüten" . . . (mit zahlreichen Illustrationen von Jens Rusch). Anmerkung: Nach 25 Jahren noch ohne Weiteres im gut sortierten Meldorfer Buchhandel käuflich zu erwerben!