Wattstock Indoor Rückblick

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Der Wattikan dankt

wingenfelder:Wingenfelder. Foto: Marco Freitag
Terry Hoax. Foto: Marco Freitag
Dirk Darmstaedter. Foto: Marco Freitag
Krücken-Synchrontanz. Foto: Christian Braun
Norman Keil. Foto: Dirk Wehrsig
Dirk Seidel. Foto: George H. Peters

Der Wattikan dankt allen, die das “Wattstock indoor”-Festival zu einem so schönen Erfolg gemacht haben: Mit dem Erlös aus diesem Abend können bereits rund 150 potenzielle Knochenmarkspender typisiert werden – also 150 Mal die reelle Chance, Leben zu retten!

Diese Zahl wird sich bis zum 15. September, wenn wir die große Typisierungs-Aktion bei der Stiftung Mensch veranstalten, noch steigern, denn wir haben bereits die ersten Signale, dass sich weitere Initiativen unserem Beispiel anschließen werden. So soll es sein!

Ein Riesen-Dankeschön gebührt zuallererst den Bands und Künstlern – wir verneigen uns vor Euch!

Der zweite, nicht minder große Dank, gebührt den Veranstaltern des Wacken Open Airs für ihren Support, ohne den das “Wattstock indoor”-Festival so nicht über die Bühne gegangen wäre. Ein großes Lob an dieser Stelle an die Jungs von GrandPA, die einmal mehr einen klasse Job gemacht haben.

Fetten Dank an Gitarrenbauer Dirk Seidel und natürlich auch an Björn Brandt, dem Ersteigerer unserer wunderbaren Wattstock-Charity-Gitarre!

Auch dem Team des Elbeforums und Joachim sowie den treuen “Ermöglichern” von der Firma Frauen und von Kalle-Bäcker, auf die wir uns nun schon seit so vielen Jahren verlassen können, gebührt unser Dank für ihren Einsatz vor aber vor allem auch hinter den Kulissen, ebenso Ines und ihrem Team vom DKMS-Infostand, den Freunden von Holgers Sportshop, Masseurin Frauke sowie last not least allen Presse- und Radioleuten, Kameramännern sowie den Fotografen, die uns nicht nur bei der “STARK gegen KREBS”-Doku unterstützt haben

Fotos von George H. Peters

Fotos von Marco Freitag

Die Bilder der Künstler, die an dem Abend bei dem Benefiz-Konzert in Brunsbüttel gespielt haben, werden in kürze in meine Eventgalerie geladen. Es wäre schön wenn Ihr ein paar Bilder für eure Veröffentlichungen nehmen würdet. Das daraus erhaltene Honorar geht zu 100% an die Aktion STARK gegen KREBS.


Galerie Dirk Wehrsig

Presse

Text: Hauke Mormann:

Drei Bands und ein Solokünster traten beim Benefiz-Festival "Wattstock Indoor" auf, um Geld zu sammeln für eine Typisierungsaktion. Mit dabei: Kai und Thorsten Wingenfelder.

Brunsbüttel. Im Juli vergangenen Jahres wurde es vom Winde verweht, jetzt wurde es nachgeholt - im Trockenen und windstill, aber dafür umso dezibelstärker: Das erste "Wattstock Indoor" im Elbeforum fand großen Anklang. Etwa 500 Besucher sorgten bei dem Benefiz-Festival zugunsten der Deutschen Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) für eine gelungene Kulisse.

Vier hochkarätige Bands bescherten dem Publikum ein rockiges Festivalvergnügen. Besonders mit "wingenfelder:Wingenfelder" kamen zwei "alte Bekannte" zurück nach Brunsbüttel: Kai und Thorsten Wingenfelder, früher 21 Jahre lang Herz, Gesicht und Stimme von "Fury in the Slaughterhouse", meldeten sich neu formiert mit ihrer Band und einem brandneuen Album zurück.

Kritische Anmerkungen zur politischen Lage

In ihrem einstündigen Auftritt boten sie sehr zur Freude des Publikums auch alte "Fury"-Songs, neu akustisch arrangiert - wie "Radio Orchid" oder "Won’t forget these days" -, spielten aber auch Songs ihres jüngsten Albums "Besser zu zweit", zum Beispiel das bombastische "Revolution" - nicht ohne einige kritische Anmerkungen zur aktuellen politischen Lage in der Welt los zu werden.

Als sie schließlich in der Zugabe "Time to wonder" intonierten, sang der ganze Saal lauthals mit. Das fand auch Kai Wingenfelder hinterher "groß artig." Es habe "Spaß gemacht, hier zu spielen." Der Kontakt zum Publikum sei intensiv gewesen. "Sie kannten auch die neueren Sachen, das freut uns." Wattstock müsse weiter gehen. "Wenn man uns braucht, sind wir wieder da."

"Es hat zwar etwas gedauert, aber dann ging das Publikum gut mit"

Als lautstarker und wilder Headliner entpuppte sich erwartungsgemäß "Terry Hoax", die neben einigen Klassikern auch neue Nummern mitbrachten und auch ihren Depeche-Mode-Cover-Hit "Policy of truth" rockig darbrachten.

Eröffnet worden war das Festival schon am frühen Abend mit "Radio pilot" aus Berlin, Preisträger des John Lennon Talent Awards, die mit ihrem lebendigen Auftritt auch vor noch gelichteten Publikumsreihen schon ordentlich Radau machten. Dirk Darmstaedter an der Akustik-Gitarre stellte sein Programm solo und unplugged vor. "Obwohl allein schwierig auf der Bühne, war der Auftritt in Ordnung", sagte er hinterher. "Es hat zwar etwas gedauert, aber dann ging das Publikum gut mit." Er stellte einen Querschnitt seiner Songs aus den vergangenen 25 Jahren und einige Titel seiner neuen Platte vor. "Das Festival hier bringt immer Spaß, ist gut organisiert."

"Wir hoffen, dass wir dadurch viele Freiwillige mobilisieren können"

Auch dem Pulikum gefiel’s. So standen Saskia Dahmer und Sylvia Kahlke aus Itzehoe in der ersten Reihe. "Wingenfelder fand ich am besten, mit den alten 'Fury'-Sachen", sagte Saskia. "Und auch 'Radiopilot' hat einen guten Start hingelegt", fand sie. "Es ist insgesamt fast noch schöner als erwartet", sagte Sylvia. "Weil sich der Saal inzwischen gefüllt hat, ist die Stimmung sehr gut geworden. Die Bands können eine schöne Atmosphäre erzeugen."

Michael Behrendt, einer von drei Organisatoren, freute sich über den Ablauf. "Ich war überrascht, dass es schon um halb acht so gefüllt war. Nach der ersten Komplettabsage haben sich die Bands zum Glück solidarisiert, denn sie sind uns freundschaftlich verbunden." Der Schwerpunkt des Benefizkonzerts, Geld für eine Knochenmark-Typisierungs-Aktion im September zu erlangen, sei bei dem guten Besuch erreicht worden. "Wir hoffen, dass wir dadurch viele Freiwillige mobilisieren können."


Zum 7. Mal seit 2004 veranstaltet, sei dies aber wohl nach einem Sponsoreneinbruch das letzte Wattstock gewesen. "Wenn sich jemand findet, der die Tasche aufmacht, wäre eine Fortsetzung wieder denkbar", ließ Behrendt immerhin ein kleines Hintertürchen offen.



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