Wir helfen Helfen

Aus Wattopedia
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Begrüßung in Brunsbüttel. Foto: Jörg Jahnke

Der Beginn eines Netzwerkes gegen den Krebs in Norddeutschland

Die Aktion von Tony Celjak heißt "Wir helfen helfen" und das könnte auch im doppelten Sinne für die Einsätze des Wattikans gelten. Gleich wie die Brunsbütteler Wattikanos engagieren sich vielerorts Menschen gegen den Krebs und es macht einen großen Sinn, wenn sich diese gegenseitig unterstützen. Dabei geht es nicht immer vorrangig um Geld. Netzwerke entlasten, Wissen und Beziehungen können einander nützen. Die amerikanischen Krebsbetroffenen machen es uns vor: "Fight Cancer" oder "Cancer Survivers" sind nur zwei von hunderten von Organisationen, die sich nicht zuletzt über Social-Networks wie mySpace oder andere vernetzen und Mut machen. Die Lance Armstrong Foundation ist in vielerlei Hinsicht Schrittmacher und moralisches Vorbild für kreative Aktionen dieser Art geworden.

Im Einvernehmen mit der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft unterstützt der Wattikan lokale Aktivitäten, die helfen, Krebsbetroffenen Mut zu machen und die Strukturen für Patientenkompetenz und Patientenautonomie zu verbessern.

Die Aktion von Tony Celjak

Spendenaktion gegen Krebs

Mit dem Fahrrad unterwegs, um Krebs zu besiegen. Toni Celjak wird versuchen sich am 02. August '09 im Sattel seines Rennrades sitzend auf, die Strecke von ca. 3.300 km - Bredstedt, Zagreb, Husum - zu bewältigen. Da Toni kein Radsportler ist, wird für ihn jeder Kilometer eine Herausforderung. Trotzdem nimmt er die Strapazen dieser zweiwöchigen Tour auf sich, um seine Mitmenschen auf die Krankheit Krebs aufmerksam zu machen und sie zu animieren, den Betroffenen zu helfen. Jeder gefahrene Kilometer kann durch Ihre Hilfe sehr wertvoll werden. "Zusammen sind wir stark!"

Es trifft einen meist völlig unerwartet und von jetzt auf gleich ist man einer Krankheit hilflos ausgeliefert. Jährlich erkranken in Deutschland ca. 340.000 Menschen an Krebs, davon 1700 Kinder und Jugendliche.

Die Erkrankten kämpfen jeden Tag um ihr Leben und schaffen es auf bewundernswerte Weise, ihren Lebensmut beizubehalten. Leider sind der Medizin Grenzen gesetzt, die es ihr noch nicht ermöglichen, allen Betroffenen helfen zu können.

Unter diesen Voraussetzungen beginnt die Reise eines Mannes: Toni Celjak hat den Wunsch, diese Grenzen zu überschreiten.

Krebspatienten überschreiten Grenzen jeden Tag, mit dem sie länger leben. Damit dies möglich ist, ist jeder gefragt, sind wir gefragt! Gemeinsam können Spendengelder gesammelt werden, die nötig sind, um Organisationen zur Forschung und zur Bekämpfung der Krankheit zu unterstützen.

Toni Celjak wird auf eine kilometerlange Fahrradreise gehen und auf dieser nicht nur territoriale Grenzen überschreiten, sondern auch an seine eigenen stoßen. Doch stets mit dem Ziel vor Augen, dass er vielleicht durch seinen Einsatz Krebspatienten weitere Tage ihres Lebens schenken kann, wird er diese überwinden!

Helfen auch SIE uns, beim Kampf gegen den Krebs Jede Spende wird 100%ig benutzt, um folgende Vereine zu unterstützen:

  • - Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche e. V.
  • - Schleswig-holsteinische Krebsgesellschaft e.V.
  • - Der kroatischen Organisation für Kinder "Krijesnica
  • - Kinderkrankenhaus "Klinika za djecje bolesti Zagreb


Station am Wattkampfgelände

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... ProFit für Sauna, Bad und Getränke. :)about 2 hours ago from web

Zudem hat uns die Stadt Brunsbüttel eine Übernachtung in dem Hüttendorf der Stadt organisiert. Besonderer Dank auch nochmal an...about 2 hours ago from web

Vielen, Vielen Dank an alle Mitwirkenden dieser tollen Begrüßung. Die Wattoluempiade und die Stadt Brunsbüttel spendeten jeweils 100 €...about 2 hours ago from web

Asja Kochen von ProFit massierte die strapazierten Waden der stönenden Radler am Deich

... schließlcih wurden wir massiert. Das ganzee wurde von dem NDR begleitet, der gerade eine Vorreportage über die Wattoluempiade drehte...about 2 hours ago from web

... wurden wir von der Stadt und den Wattoluempiadisten begrüßt. Unsere Fahrräder wurden geprüft und die Verpflegung aufgefüllt...about 2 hours ago from web

Nach einigen Querfahrten durch Brunsbüttel, trafen wir endlich am Deich ein. Nach einem glitschigen Begrüßungskomitee der Wattoluempiade...

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Matschiges Willkommen am Elbdeich

Extrem-Radler verlängern für den guten Zweck spontan ihren Zwischenstopp in Brunsbüttel


Brunsbüttel (plu) Zwei Wochen waren sie unterwegs, auf mehr als 3200 Kilometer zwischen Nordsee und Kroatien haben sie allerhand gesehen und erlebt. Doch auf der Zielgeraden ihrer Benefiz-Radtour gegen den Krebs (wir berichteten) mussten Toni Celjak und seine beiden Begleiter dann doch zweimal hinschauen. Am Elbdeich wurden die Nordfriesen am Sonnabendnachmittag nämlich von einem ganz besonderen Empfangskomitee willkommen geheißen.

Auf der vorletzten Etappe zwischen Bremervörde und Tönning – gestern erreichten die Radler ihr Ziel Husum – passierten die Drei die Schleusenstadt, dort, wo zurzeit die Vorbereitungen für die Watt-olümpiade laufen. Deren Macher verfolgen bekanntlich ein ganz ähnliches Ziel wie der Bredstedter und seine Freunde – Geld zu sammeln für Krebsbetroffene. Und so lag es für Stadtmanager Torsten Lange nahe, die drei Radfahrer an den Elbdeich zu lotsen, wo gerade der NDR für einen Wattolümpia-Vorbericht drehte. Das Meldorfer Damen-Team „Sixpack“ hatte sich dafür kräftig in den Schlamm geworfen.

Zurück an Land, aber noch ungeduscht, nahmen die „Sixpacks“ schließlich Toni Celjak und seine Begleiter in Empfang. Für Celjak gab es als erstes einen „Wattkuss“ von Beate Schröder, währenddessen drückten deren Mitstreiterinnen Celjaks Kollegen Tobias Krieg und Michael Tsolakis herzhaft ans wattbefüllte Dekolleté.

Dann begrüßten Oliver Kumbartzky und Torsten Lange die drei Nordfriesen und überreichten zwei Spendenschecks –einen „Hunni“ vom Wattikan und einen Hunderter von der Stadt. Das Geld soll der zweijährigen Leona aus Zagreb helfen am Leben zu bleiben. Sie hat eine seltene Form der Leukämie, die in ihrer kroatischen Heimat nicht behandelt werden kann. Rund 200 000 Euro kostet eine Knochenmarkstransplantation in einer Freiburger Spezialklinik. Mit der Extrem-Radtour in seine alte Heimat Kroatien wollte Celjak ein Zeichen gegen den Krebs setzen. Zugleich sammelte er Spenden für Leona. Um und bei 6000 Euro kamen auf der Tour zusammen.

Die drei Extremradler – die sich sonst nur hobbymäßig auf den Drahtesel schwingen – waren angetan von dem Empfang, den ihnen die Brunsbütteler bereiteten. Denn am Deich wartete noch eine besondere Überraschung: Masseurin Asja Kochen von „ProFit“ hatte dort nämlich eine Massageliege in Stellung gebracht, auf der sich die drei Nordfriesen kräftig durchkneten ließen – während zwei Mitarbeiter vom „Fahrradservice Brunsbüttel“ die Rennräder noch einmal fit für die letzten Kilometer nach Husum machten. Diesen Weg wollten die drei Nordfriesen nach dem wahrlich entspannenden Zwischenstopp dann aber doch erst am Tag darauf antreten. Stadtmanager Torsten Lange organisierte kurzerhand ein Quartier.

Ein Wiedersehen ist übrigens vereinbart: Zur Wattolümpiade wollen die Drei wieder nach Brunsbüttel kommen. Dann aber wohl nicht mit dem Rad...

Links

Infos und Spendenkontakt unter:

http://www.wirhelfenhelfen.eu/

http://www.ellas-bredstedt.de/