Workcamp 2013

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Workcamp 2013, koordiniert durch unser Wattikan-Mitglied Jessica Passarge (rechts)
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Workcamp 2013

Geschichte

Bereits 1924 gründeten Christen aus den Niederlanden, Belgien, England und der Schweiz in Liévin in Belgien den „Kreuzritterorden" der später in „Christlicher Friedensdienst" umbenannt wurde. Gegründet wurde der Verein als eine christliche Gemeinschaft die sich für die Versöhnung in Europa stark macht. Ausgangspunkt waren 1923 die gemeinsamen Bemühen eines französischen Besatzungsoffiziers und des Bürgermeisters von Datteln zur Verbesserung der deutsch-französischen Verständigung während und nach der französischen Besatzung des Ruhrgebiets. Der Christliche Friedensdienst (cfd) wurde in Deutschland schon bald nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verboten. Ebenso ging es dem Mouvement Chretien pour la Paix (MCP), dem ersten friedensdienstlichem Netzwerk, nach der Besetzung Frankreichs. Einzelpersonen versuchten jedoch auf privater Basis Kontakt zu den aktiven Flüchtlingshelfern in der Schweiz zu halten. Nach dem Krieg kam das Gedankengut des cfd von der Schweiz wieder zurück nach Deutschland und Frankreich. Die Idee hat sich nach dem 2. Weltkrieg schnell in Europa ausgebreitet. So sind bald auch in Italien, den Benelux-Staaten, England und anderen europäischen Ländern wie beispielsweise Malta und Portugal cfd-Zweige entstanden. Später wurden Kontakte zu Friedensaktivisten in Algerien und Palästina geknüpft. Nach dem Zusammenbruch des Warschauer Pakts 1991 kamen auch Initiativen aus osteuropäischen Ländern z. B. aus Lettland, Litauen, Rumänien und Ungarn hinzu. Die nationalen Partnerorganisationen schlossen sich zu einem internationalen Dachverband zusammen. Der Verband hieß lange Zeit „Christian Movement for Peace" (CMP), wurde jedoch 1994 in „Youth Action for Peace" (YAP international) umbenannt, um seine Offenheit für jegliche Religionen zum Ausdruck zu bringen. Im Jahr 2010 löste sich das Netzwerk YAP international wegen finanzieller und personeller Schwierigkeiten auf.


Aufgaben heute

Heute bietet Yap-cfd vor allem Workcamps und längerfristige Freiwilligendienste an. Über internationale Netzwerke werden engagierte Teilnehmer in internationale Seminare vermittelt. Neben internationalen Workcamps bietet Yap-cfd derzeit folgende längerfristige Freiwilligendienste an: European Volunteer service (EVS), Weltwärts, internationaler Jugendfreiwilligendienst und Projekte für Selbstzahlende. Yap-cfd ist Mitglied in der „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden" (AGDF). Dieser Zusammenschluss verschiedener Organisationen die in den Bereichen lokale und regionale Friedensarbeit, Bewußtseinsbildung, Bildung, sowie Freiwilligendienste tätig sind. Yap-cfd ist außerdem Mitglied des CCIVS, des Coordinating Committee for international Voluntary Services der UNESCO. Yap-cfd ist Teilnehmer der Trägerkonferenz, dem Zusammenschluss der deutschen Workcamporganisationen.

Siehe auch:

Links